NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,68 € | 12,94 € |
| 25 | 1,36 € | 12,26 € |
| 50 | 2,04 € | 11,58 € |
Der Nadelkranz K60X68X27 von NKE Steyr bietet eine radial hoch belastbare Direktlagerung auf kompaktem Raum bei 60x68x27 mm Baumaß.
Der Nadelkranz K60X68X27 von NKE Steyr fungiert als eigenständiges Wälzlagerelement ohne eigene Ringe. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 27 mm überträgt dieses Bauteil reine Radialkräfte direkt zwischen Gehäuse und Welle. Konstrukteure nutzen diese platzsparende Bauform, wenn die umgebenden Maschinenteile als gehärtete und geschliffene Laufbahnen dienen. Sie erhalten damit eine steife Wellenführung bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei begrenzten radialen Abmessungen hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Geeignet ist die Einheit für Lagerstellen, bei denen geringes Gewicht und eine geringe radiale Bauhöhe gefordert sind. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Baugruppe hohe Kräfte direkt auf. Das Lager wirkt rein als Loslager und führt die Welle in radialer Richtung, während axiale Fixierungen über separate Bauteile erfolgen müssen.
Da der Nadelkranz K60X68X27 ohne Innen- und Außenring montiert wird, bestimmen die angrenzenden Oberflächen von Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Lagerung. Erforderlich ist eine fachgerechte Härtung und Bearbeitung der Wellen- und Gehäuselaufbahnen, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken. Für den axialen Halt des Nadelkäfigs sorgen seitliche Anlaufflächen, Sicherungsringe oder Anlaufscheiben. Eine Schmierstoffversorgung über das umgebende System dient der Wärmeabfuhr und Reibungsminderung im laufenden Betrieb.
Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Käfigbreite von 27 mm. Die Differenz zwischen Innen- und Außendurchmesser ergibt die radiale Querschnittshöhe von 4 mm je Seite, was dem Durchmesser der geführten Nadelrollen entspricht.
Nadelkränze sind bewusst auf minimale radiale Bauhöhe ausgelegt. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Dadurch entfallen Innen- und Außenringe komplett, was Gewicht spart und eine äußerst kompakte Konstruktion bei gleichzeitig hoher Steifigkeit ermöglicht.
Das Bauteil ist ausschließlich für die Aufnahme radialer Kräfte konstruiert. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Nadeln bewältigt das Lager hohe radiale Lasten. Zur Aufnahme von Axialkräften ist der Nadelkranz ungeeignet und muss bei Bedarf mit einem separaten Axiallager kombiniert werden.
Welle und Gehäusebohrung übernehmen die Funktion der Laufbahnen. Diese Flächen müssen gehärtet, feingeschliffen und frei von Formfehlern sein. Weiche oder unzureichend bearbeitete Oberflächen führen unter Wälzbelastung rasch zu Materialermüdung und verringern die Lebensdauer der Lagerstelle merklich.
Die seitliche Führung des Nadelkranzes erfolgt über ebene Anlaufflächen der Welle oder des Gehäuses. Üblich sind Gehäuseschultern, Wellenabsätze, Sicherungsringe oder gehärtete Anlaufscheiben. Diese Begrenzungen halten den Käfig in der vorgesehenen Spur und verhindern ein seitliches Auswandern während des Betriebs.
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