INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,52 € | 47,81 € |
| 30 | 5,04 € | 45,29 € |
Der einreihige Nadelkranz K75-83-30 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 75x83x30 mm für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K75-83-30 kommt ohne Innen- und Außenring aus und nutzt Welle sowie Gehäuse unmittelbar als Laufbahnen. Durch diese Bauform reduziert sich der radiale Bauraumbedarf auf den Durchmesser der Wälzkörper. Die Nadelrollen laufen achsparallel im Käfig, wodurch Reibung gemindert und ein Verkanten vermieden wird. Das Bauteil von INA ist für radiale Belastungen in Industrie- und Getriebeanwendungen konzipiert.
Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz ein, wenn ein geringer radialer Bauraum mit hoher radialer Tragfähigkeit kombiniert werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebekonstruktionen sowie in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus. Da der Kranz direkt auf gehärteten Wellen läuft, lassen sich gewichtssparende und steife Lageranordnungen realisieren, die bei rotierenden oder oszillierenden Bewegungen eingesetzt werden.
Im Nadelkranz K75-83-30 hält ein formstabiler Stahlblechkäfig die Nadelrollen auf präzisem Abstand zueinander. Er verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, reduziert die Erwärmung im Betrieb und führt die Nadeln auch in der lastfreien Zone parallel zur Achse. Durch diese Käfigausführung ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt und eignet sich für mittlere bis hohe Drehzahlen im Dauerbetrieb.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus Nadelrollen und einem Stahlblechkäfig ohne eigene Ringe. Er überträgt radiale Kräfte auf engstem Raum, da Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen. Diese Konstruktionsweise spart im Vergleich zu Lagern mit Außen- und Innenring an radialer Bauhöhe und reduziert das Bauteilgewicht der Lagerstelle.
Die Bohrung beträgt 75 mm, der Außendurchmesser liegt bei 83 mm und die Baubreite misst 30 mm. Diese Maße entsprechen dem Innendurchmesser des Hüllkreises für die Welle sowie dem Außendurchmesser für die aufnehmende Gehäusebohrung. Die Breite definiert die axiale Auflagefläche der Nadelrollen im Lagerverband.
Weil der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, müssen die Gegenflächen auf Welle und Gehäuse als gehärtete und feinstbearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Eine ausreichende Oberflächenhärte und geringe Rauheit sind entscheidend, damit die Wälzkörper reibungsarm abrollen und keinen vorzeitigen Verschleiß an den Maschinenteilen hervorrufen.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturbereich seine Formstabilität. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen Spezifikation und Viskosität für die im Betrieb vorherrschenden Betriebstemperaturen ausgelegt sind.
Das Bauteil besitzt ab Werk keine eigenen Dichtscheiben. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs müssen konstruktiv über die umgebende Gehäusekonstruktion gelöst werden. Die Schmierung erfolgt je nach Anwendungsumgebung und Drehzahl über das im Maschinensystem zirkulierende Getriebeöl oder ein geeignetes Schmierfett.
Ein Nadelkranz besitzt weder Innen- noch Außenring, sondern besteht rein aus Käfig und Wälzkörpern. Eine Nadelhülse verfügt dagegen über einen dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus Stahlblech. Nadelkränze beanspruchen dadurch noch weniger radialen Bauraum, setzen jedoch stets gehärtete Bohrungen im Gehäuse voraus.
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