K70-78-23 -TV Nadelkränze von INA
K70-78-23 -TV Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K70-78-23 -TV

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
78 mm
Breite
23 mm
Käfig
Polyamidkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,072 kg
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Nadelkränze INA K70-78-23 -TV
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Nadelkränze INA K70-78-23 -TV

Der einreihige Nadelkranz K70-78-23 -TV von INA ermöglicht radial extrem platzsparende Lagerungen bei 70 mm Wellendurchmesser und 23 mm Breite.

Der Nadelkranz K70-78-23 -TV von INA dient als einreihiger Wälzkörpersatz für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Da Innen- und Außenring entfallen, laufen die Nadeln direkt auf gehärteten Wellen und Gehäusebohrungen. Diese Bauweise ermöglicht hoch belastbare Radialverbindungen auf engstem Raum. Das Bauteil weist eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm sowie eine Breite von 23 mm auf. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper präzise.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K70-78-23 -TV im Maschinenbau?

Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz vor allem dort ein, wo hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen, ohne das radiale Einbaumaß unnötig zu vergrößern. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellen- und Gehäuselagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die direkte Wälzlagerung spart Bauteilgewicht und erlaubt schlanke Gehäuseformen. Voraussetzung für den langlebigen Betrieb ist eine fachgerecht gehärtete sowie geschliffene Lauffläche auf Welle und Gehäuse, da das Lager keine eigenen Ringe mitbringt.

Welche Eigenschaften zeichnen die Käfigausführung TV aus?

Das Nachsetzzeichen TV kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Wälzkörpersatzes und begünstigt ein ruhiges, geräuscharmes Laufverhalten. Zudem führt der Käfig die Nadelrollen achsparallel in der lastfreien Zone, wodurch Reibung minimiert wird. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Bei der Auslegung sollten Anwender prüfen, ob dieser thermische Einsatzbereich zur Betriebsumgebung passt und die Schmierstoffauswahl auf den verwendeten Kunststoff abgestimmt ist.

Was zeichnet den Nadelkranz K70-78-23 -TV aus?

Dieser einreihige Wälzkörpersatz von INA führt Nadelrollen in einem Polyamidkäfig. Da separate Innen- und Außenringe fehlen, entsteht eine radial besonders flache Lagerung. Der Kranz weist eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm und eine Breite von 23 mm auf. Er nimmt hohe Radialkräfte auf kleinstem Raum auf.

Welche Anforderungen müssen Welle und Gehäusebohrung erfüllen?

Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Nur bei entsprechender Oberflächengüte und Härte der Anschlussbauteile erreicht die Lagerung ihre volle Tragfähigkeit und Lebensdauer. Zudem muss die Welle das Nennmaß von 70 mm passgenau aufnehmen.

Für welchen Temperaturbereich ist der Nadelkranz K70-78-23 -TV ausgelegt?

Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für diese Grenze ist der Polyamidkäfig, der bei höheren Dauertemperaturen an Festigkeit verlieren kann. Für den Betrieb empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass sowohl die Umgebungstemperatur als auch der Schmierstoff innerhalb dieses thermischen Rahmens bleiben.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen TV bei diesem Lager?

Das Nachsetzzeichen TV gibt an, dass der Wälzkörpersatz mit einem Käfig aus Polyamid gefertigt ist. Der Kunststoffkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, dämpfende Eigenschaften und einen geräuscharmen Lauf aus. Er führt die Nadeln stabil parallel zur Drehachse.

Wie wird der Nadelkranz K70-78-23 -TV geschmiert?

Die Schmierung erfolgt je nach Einsatzfall über Schmierfett oder Umlauföl der Maschine. Da der Kranz offen ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und Nadeln. Wichtig ist die Verwendung eines Schmierstoffs, der für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie für Polyamidwerkstoffe freigegeben ist.

Wie erfolgt die axiale Führung des Nadelkranzes?

Die axiale Führung des Nadelkranzes übernehmen angrenzende Maschinenteile wie Gehäuseschultern, Wellenabsätze oder separat montierte Anlaufscheiben. Weil der Nadelkranz selbst keine Axialkräfte aufnehmen kann, müssen die seitlichen Anlageflächen entsprechend eben und verschleißfest bearbeitet sein, um den Kranz sicher auf seiner axialen Breite von 23 mm zu führen.

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