NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 12,02 € |
| 25 | 1,26 € | 11,39 € |
| 50 | 1,89 € | 10,76 € |
Der Nadelkranz K55X63X25 von NTN bietet mit den Maßen 55x63x25 mm eine radiale Lagerung auf kleinstem Bauraum.
Der Nadelkranz K55X63X25 führt Wälzkörper direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, ohne eigene Innen- oder Außenringe zu beanspruchen. Dieses Wälzlager von NTN zeichnet sich durch eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 63 mm sowie eine Breite von 25 mm aus. Durch den Verzicht auf massive Ringe nutzen Konstrukteure den vorhandenen Bauraum radial optimal aus. Der einreihige Kranz führt die Nadelrollen achsparallel in präzisen Käfigtaschen und eignet sich für anspruchsvolle Drehbewegungen bei kompakter Bauweise.
Dieses Nadellager kommt bevorzugt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen herkömmliche Wälzlager mit Ringen zu viel radialen Platz einnehmen würden. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebeeinheiten sowie rotierenden Industrieantrieben mit gehärteten Wellen- und Gehäuselaufbahnen. Weil die Nadeln direkt auf den Gegenflächen abrollen, erfordert das System eine sorgfältige Härtung und Bearbeitung der Laufbahnen. Der Kranz nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht bei passender Schmierung zügige Drehzahlen.
Der robuste Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und verringert Reibungseffekte zwischen den Wälzkörpern. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf und mindert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Für den Nadelkranz K55X63X25 ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Achten Sie bei der Auslegung auf die genaue Maßhaltigkeit der Welle mit 55 mm Durchmesser sowie der Aufnahmebohrung von 63 mm. Eine axiale Führung über Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben komplettiert die Lagerstelle.
Einreihige Nadelkränze bestehen aus einem formstabilen Käfig und zylindrischen Nadelrollen, besitzen jedoch keinen eigenen Innen- oder Außenring. Der Nadelkranz K55X63X25 benötigt daher gehärtete und geschliffene Laufflächen direkt auf Welle und Gehäuse. Diese Bauart ermöglicht eine sehr geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für rein radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 63 mm und eine Nennbreite von 25 mm auf. Die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß ergibt eine radiale Bauhöhe von lediglich 4 mm pro Seite. Prüfen Sie vor dem Einbau die exakte Maßhaltigkeit der zugehörigen Wellen- und Gehäusepassungen.
NTN spezifiziert für diese Ausführung mit Stahlblechkäfig einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper sowie der metallische Käfig ihre geometrische Formstabilität. Für einen reibungsarmen Betrieb ist zudem ein Schmierstoff zu wählen, der für diese Betriebstemperaturen geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig führt jede Nadelrolle einzeln in einer Führungstasche und hält die Wälzkörper achsparallel zur Lagerachse. Dadurch trennt der Käfig benachbarte Nadeln voneinander, was die Gleitreibung mindert. Gegenüber vollrolligen Anordnungen erlaubt diese Käfigausführung höhere Drehzahlen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung in der Lastzone.
Da Nadelkränze bauartbedingt keine Borde besitzen, können sie keine axialen Führungskräfte übertragen. Konstrukteure sichern den Kranz im Einbaufall über seitliche Anlaufflächen wie Wellenschultern, Gehäuseabsätze, Sprengringe oder separate Anlaufscheiben. Die Breite des Einbauraums sollte auf die Nennbreite von 25 mm abgestimmt sein, um ein Verkanten im Betrieb zu vermeiden.
Beim Einsatz eines ringlosen Nadelkranzes dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzlagerlaufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feinbearbeitet und frei von Riefen sein, um dem Hertzschen Druck standzuhalten. Weisen die Kontaktflächen nicht die notwendige Oberflächengüte auf, empfehlen sich alternativ Nadellager mit massiven Ringen oder Innenringhülsen.