INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,36 € | 6,84 € |
| 50 | 0,72 € | 6,48 € |
| 100 | 1,08 € | 6,12 € |
Der einreihige Nadelkranz K15-21-15 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung auf engstem Bauraum bei Abmessungen von 15x21x15 mm.
Beim Nadelkranz K15-21-15 handelt es sich um eine montagefertige Wälzkörpereinheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Die Nadelrollen laufen unmittelbar auf der gehärteten Welle sowie im umschließenden Gehäuse. Durch diese Bauweise beansprucht das Lager in radialer Richtung lediglich den Raum des Nadelrollendurchmessers. INA fertigt diese Ausführung mit einem Stahlblechkäfig für kompakte Industrieanwendungen.
Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Bauraum nutzen diese Bauform, sofern Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind. Typische Einsatzfelder sind kompakte Getriebelagerungen und allgemeine Radiallagerungen mit hoher Leistungsdichte. Da Käfigstege die Nadeln führen, eignet sich der Nadelkranz K15-21-15 im Vergleich zu vollnadeligen Lagern für höhere Drehzahlen. Das Lager nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und erfordert bei auftretenden Axialkräften separate axiale Anlaufflächen.
Der exakt geformte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Nadelrollen. Dies vermindert die innere Reibung sowie die Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Für den Nadelkranz K15-21-15 ist laut Spezifikation ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig. Bei der Gestaltung der Lagerstelle ist auf eine ausreichende Zufuhr von Schmierstoff sowie eine genaue Flucht der Laufbahnen zu achten, um Kantenläufer zu vermeiden.
Diese Wälzkörpereinheit besteht aus einem einreihigen Satz Nadelrollen und einem führenden Stahlblechkäfig ohne Innen- oder Außenring. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 21 mm sowie 15 mm Breite ermöglicht die Ausführung platzsparende Direktlagerungen bei rein radialer Belastung.
Weil Innen- und Außenring fehlen, fungieren Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Die Kontaktflächen erfordern eine gehärtete und fein bearbeitete Oberfläche nach den Vorgaben für Wälzlagerlaufbahnen, damit der Nadelkranz seine volle Tragfähigkeit und vorgesehene Gebrauchsdauer erreicht.
Das Lager deckt Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig bleibt in dieser Spanne maßhaltig und mechanisch stabil. Für den Betrieb muss das gewählte Schmiermittel, ob Fett oder Öl, für die jeweils herrschenden Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Die tatsächliche Lagerluft entsteht erst nach dem Einbau durch die Passungswahl von Wellen- und Gehäuselaufbahn. Durch Abstimmung der Wellen- und Bohrungsdurchmesser lässt sich das Betriebsspiel von leichtem Spiel bis hin zur spielfreien Lagerung an die jeweilige Konstruktion anpassen.
Gegenüber vollnadeligen Ausführungen hält der Stahlblechkäfig die Nadelrollen auf Abstand und parallel zur Achse. Dadurch entfällt die gegenseitige Reibung der Wälzkörper in der lastfreien Zone. Die Konstruktion erzeugt weniger Wärme und erlaubt höhere Drehzahlen im Dauerbetrieb.
Ein Nadelkranz führt Bauteile ausschließlich in radialer Richtung. Treten axiale Kräfte auf, müssen konstruktiv zusätzliche Anlaufscheiben, Wellenschultern oder separate Axiallager vorgesehen werden. Die seitlichen Begrenzungsflächen sollten dabei eine glatte, verschleißarme Beschaffenheit aufweisen.
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