NKE
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| 15 | 3,20 € | 60,77 € |
| 30 | 6,40 € | 57,57 € |
Der Nadelkranz K100X108X30 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen von 100x108x30 mm eine radial tragfähige Lagerung auf engstem Raum.
Der Nadelkranz K100X108X30 fungiert als eigenständige Wälzkörper-Käfig-Einheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 108 mm sowie einer Breite von 30 mm beansprucht dieses Wälzlager radial minimale Bauhöhe. Konstruktionen nutzen diese platzsparende Bauform, wenn die Welle und das umgebende Gehäuse direkt als gehärtete Laufbahnen dienen und radiale Kräfte aufgenommen werden sollen.
Lagerungen mit stark begrenztem radialem Bauraum profitieren von dieser kompakten Einheit. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper nimmt das Lager hohe Radialkräfte bei guter Steifigkeit auf. Der Käfig führt die Wälzkörper achsparallel und verringert die Reibung im Betrieb. Da die Einheit konstruktionsbedingt als reines Loslager wirkt, überträgt sie keine axialen Kräfte.
Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Lagerringe ausgeführt ist, bestimmen die angrenzenden Maschinenteile die Funktion der Lagerung maßgeblich. Die Laufbahnen auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um die Wälzbeanspruchung aufzunehmen. Das Betriebsspiel ergibt sich dabei unmittelbar aus den Durchmessern von Welle und Gehäuse. Für die axiale Führung sorgen geeignete seitliche Anlaufflächen.
Als bauraumsparende Einheit besteht die Ausführung aus einem führenden Käfig und zylindrischen Nadelrollen, verzichtet jedoch vollständig auf eigene Innen- und Außenringe. Dies ermöglicht kompakte Konstruktionen mit hoher radialer Tragfähigkeit bei minimalem Platzbedarf.
Der Innendurchmesser beträgt 100 mm und definiert den Hüllkreis auf der Welle. Der Außendurchmesser misst 108 mm für die Gehäusebohrung, während die axiale Breite der Käfigeinheit bei 30 mm liegt.
Nadelkränze sind als reine Radiallager ausgelegt und übertragen keinerlei Axialkräfte. Treten Axiallasten auf, ist die Kombination mit einem separaten Axiallager oder geeigneten Anlaufscheiben erforderlich. Auch die axiale Führung des Käfigs muss konstruktiv über Anlaufflächen erfolgen.
Weil keine eigenen Ringe vorhanden sind, laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Beide Oberflächen müssen als gehärtete und geschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein, um Verschleiß zu vermeiden und einen ruhigen Lauf zu unterstützen.
Das Betriebsspiel entsteht erst im montierten Zustand und hängt direkt von den Toleranzfeldern der Welle sowie der Gehäusebohrung ab. Durch die gezielte Passungswahl stimmen Konstrukteure die Lagerluft auf die jeweiligen Anforderungen ab.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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