K30-38-30 -ZW-TV Nadelkränze von INA
K30-38-30 -ZW-TV Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K30-38-30 -ZW-TV

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
38 mm
Breite
30 mm
Käfig
Polyamidkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Nadelreihen
zweireihiger Kranz
Gewicht
0,051 kg
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Nadelkränze INA K30-38-30 -ZW-TV
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Nadelkränze INA K30-38-30 -ZW-TV

Der Nadelkranz K30-38-30 -ZW-TV von INA kombiniert 30 mm Bohrung mit zweireihigem Aufbau für hohe Radiallasten bei minimalem Einbauraum.

Mit dem Nadelkranz K30-38-30 -ZW-TV steht ein anschlussfertiges Bauteil für Lagerungen mit geringer radialer Bauhöhe bereit. Da Wälzlager dieser Bauart ohne eigene Ringe ausgeführt sind, laufen die Nadelrollen direkt auf der gehärteten Welle sowie im umgebenden Gehäuse. Die Ausführung von INA nutzt zylindrische Wälzkörper, die durch einen formstabilen Käfig achsparallel geführt werden. Auf diese Weise lassen sich hoch belastbare Lagerstellen auf engem Raum verwirklichen.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K30-38-30 -ZW-TV?

Diese Bauform empfiehlt sich für Konstruktionen, bei denen Lagerungen mit Innen- und Außenring zu viel radialen Bauraum beanspruchen würden. Durch die zweireihige Bestückung nimmt der Kranz höhere radiale Kräfte auf als einreihige Varianten mit gleichem Innendurchmesser. Typische Einsatzbereiche finden sich an Lagerstellen des allgemeinen Maschinenbaus, an denen Wellen mit 30 mm Durchmesser bei kompakter Gehäusegeometrie radial geführt werden.

Welche Funktion haben Polyamidkäfig und zweireihige Nadelreihen?

Das Nachsetzzeichen ZW steht für die zweireihige Anordnung der Nadelrollen über die Baubreite von 30 mm, wodurch sich die wirksame Kontaktfläche vergrößert. Die Kennzeichnung TV verweist auf den integrierten Polyamidkäfig. Dieser Werkstoff reduziert das Bauteilgewicht, dämpft Laufgeräusche und unterstützt eine reibungsarme Führung der Nadeln. Der Käfig hält die Rollen auch unter Fliehkrafteinfluss achsparallel und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.

Was zeichnet den Nadelkranz K30-38-30 -ZW-TV aus?

Zwei parallel geführte Reihen von Nadelrollen in einem leichten Polyamidkäfig ermöglichen radial extrem kompakte Konstruktionen ohne Innen- oder Außenring. Die Nadeln wälzen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Durch die zweireihige Ausführung nimmt der Kranz höhere radiale Lasten auf als einreihige Nadelkränze gleicher Abmessung.

Welche Maße weist dieses Nadellager auf?

Die Bohrung beträgt 30 mm und entspricht dem Hüllkreisdurchmesser auf der Welle. Bei einem Außendurchmesser von 38 mm beschreibt das Maß die aufnehmende Gehäusebohrung. Die Baubreite liegt bei 30 mm und bietet ausreichend Führungsbreite für die zweireihig angeordneten Nadelrollen.

Was bedeuten die Kennzeichnungen ZW und TV im Kurzzeichen?

Das Nachsetzzeichen ZW steht für die zweireihige Anordnung der Nadelreihen, die eine gesteigerte Radialtragfähigkeit über die 30 mm Baubreite ermöglicht. Das Kürzel TV weist auf den Käfig aus Polyamid hin. Dieser Werkstoff dämpft Schwingungen, reduziert das Trägheitsmoment und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.

In welchem Temperaturbereich kann der Nadelkranz betrieben werden?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Begrenzend wirkt vor allem der Polyamidkäfig, dessen elastische Eigenschaften und Stabilität innerhalb dieses Fensters erhalten bleiben. Das verwendete Schmiermittel muss ebenfalls auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sein.

Welche Anforderungen bestehen an Welle und Gehäuse?

Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und formgenau bearbeitet sein. Eine präzise geometrische Ausführung stellt sicher, dass die zylindrischen Rollen gleichmäßig tragen und verschleißarm abwälzen.

Wie wird der Nadelkranz K30-38-30 -ZW-TV geschmiert?

Die Schmierstoffversorgung erfolgt je nach Konstruktion mit Öl oder Wälzlagerfett über das Gehäuse. Durch die offene Bauform gelangt der Schmierstoff direkt an die Rollbahnen und Wälzkörper. Eine geeignete externe Abdichtung der Lagerstelle trägt dazu bei, Schmierstoffverluste sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.

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