ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,03 € |
| 100 | 10% | 1,93 € |
| 250 | 15% | 1,82 € |
| 500 | 20% | 1,71 € |
Der Nadelkranz K18X22X17 von ZEN bietet eine einreihige Nadelführung für kompakte Bauräume mit 18 mm Wellenaufnahme und 17 mm Breite.
Der Nadelkranz K18X22X17 dient als direkt einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Die Wälzkörper rollen unmittelbar auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung ab, wodurch separate Innen- oder Außenringe entfallen. Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie einer Breite von 17 mm ermöglicht diese Ausführung von ZEN hoch belastbare Lagerungen auf engstem Raum.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem dort, wo radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen, Getriebestufen oder Hebelkonstruktionen. Da die radiale Bauhöhe lediglich der Abmessung der Nadelrollen entspricht, beansprucht die Lagerung kaum mehr Platz als die Welle selbst. Voraussetzung für den sachgerechten Betrieb ist eine sorgfältige Härtung und Feinbearbeitung der Gegenlaufbahnen an Welle und Gehäuse.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln achsparallel und verhindert die direkte Berührung der Wälzkörper untereinander. Das senkt die innere Reibung und erlaubt höhere Drehzahlen als bei vollrolligen Lagern. Zudem bleibt die Baueinheit in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad formstabil. Für die Auswahl sollten Anwender prüfen, ob Schmierstoffzufuhr und Dichtungskonzept konstruktionsseitig im umgebenden Gehäuse berücksichtigt sind, da der Kranz offen ausgeführt ist.
Die Abmessungen betragen 18 mm Innendurchmesser, 22 mm Außendurchmesser sowie 17 mm Baubreite. Die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß bestimmt den Hüllkreis der Nadelrollen. Bei der Auslegung müssen Wellendurchmesser und Aufnahmebohrung im Gehäuse exakt auf diese Nennmaße abgestimmt sein, um das passende radiale Betriebsspiel zu erzielen.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den zylindrischen Nadelrollen und dem führenden Käfig. Im Gegensatz zu kompletten Nadellagern besitzt er weder einen massiven Außenring noch einen Innenring. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusewand, was den radialen Platzbedarf auf ein Minimum reduziert.
Der Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem Spektrum seine Festigkeit und Führungsgenauigkeit. Für den Einsatz bei höheren Temperaturen muss auch das gewählte Schmiermittel, beispielsweise ein entsprechend spezifiziertes Wälzlagerfett oder Getriebeöl, für diese thermische Belastung ausgelegt sein.
Da Nadelkränze ohne eigene Abdichtung ausgeführt sind, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat, etwa durch Ölnebel, Ölbad oder eine gezielte Fettschmierung bei der Montage. Die offene Bauform mit Stahlblechkäfig erleichtert das Durchströmen des Schmierstoffs zu den Kontaktzonen der Nadelrollen.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe auskommt, müssen die Oberflächen von Welle und Gehäuse als Wälzlagerlaufbahnen dienen. Diese Gegenflächen erfordern eine ausreichende Oberflächenhärte sowie eine geschliffene Oberflächengüte. Nur bei korrekter Härtung und Formgenauigkeit kann die Lagerstelle die vorgesehenen radialen Kräfte verschleißarm übertragen.
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