NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,45 € |
| 100 | 0,25 € | 2,33 € |
| 250 | 0,39 € | 2,19 € |
| 500 | 0,52 € | 2,06 € |
Der Nadelkranz K15X19X13 von NTN führt Wälzkörper auf engstem Raum bei Abmessungen von 15x19x13 mm für hochbelastbare Radialführungen.
Der Nadelkranz K15X19X13 von NTN fungiert als einreihiges Wälzlager ohne eigenen Innen- oder Außenring. Bei dieser Bauart laufen die Nadelrollen direkt auf der Welle sowie in der umgebenden Gehäusebohrung, wodurch Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum möglich werden. Mit 15 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite bietet dieses Nadellager eine platzsparende Lagerung für gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahnen.
Dieses Bauteil kommt überall dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Radialführungen und Lagerungsanordnungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da der Nadelkranz ohne eigene Ringe auskommt, reduziert er das Gesamtgewicht der Baugruppe maßgeblich. Voraussetzung für den Betrieb ist eine geeignete Härtung und Bearbeitung von Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadelrollen achsparallel auf Spur und verhindert die gegenseitige Reibung der Wälzkörper. Dies reduziert Reibungseffekte und ermöglicht im Vergleich zu vollnadeligen Führungen höhere Betriebsdrehzahlen. Zudem deckt die Ausführung einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Montage ist auf eine geeignete Schmierstoffzufuhr sowie die axiale Führung des Kranzes über Anlaufscheiben oder Wellenschultern zu achten.
Der Nadelkranz K15X19X13 besitzt einen Hüllkreis-Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm sowie eine Baubreite von 13 mm. Die radiale Bauhöhe entspricht exakt dem Durchmesser der Nadelrollen. Diese Geometrie erlaubt eine direkte Lagerung ohne zusätzliche Innen- oder Außenringe, sofern die umgebenden Bauteile gehärtet sind.
Nadelkränze bestehen lediglich aus einem Führungskäfig und Nadelrollen. Das Fehlen von Innen- und Außenringen spart radialen Bauraum sowie Bauteilgewicht ein. Für den Betrieb müssen die Welle und das aufnehmende Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein, da sie unmittelbar als Laufbahn für die zylindrischen Wälzkörper dienen.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt gängige Industrieanwendungen im Maschinen- und Getriebebau ab. Bei der Auslegung sollte das Schmiermittel, ob Schmieröl oder Lagerfett, auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander und verhindert, dass die Wälzkörper aneinander reiben. Dadurch sinkt der Reibungswiderstand in der lastfreien Zone. Diese Führung begünstigt im Vergleich zu vollnadeligen Lagern höhere Drehzahlen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 13 mm.
Da der Nadelkranz über keine Borde verfügt, erfolgt die axiale Fixierung über die umgebende Konstruktion. Üblicherweise dienen geschliffene Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder seitlich angeordnete Anlaufscheiben als Führungsflächen, damit der Käfig während des Betriebs nicht aus der vorgesehenen Laufbahn wandert.
Ein einreihiger Kranz führt die Wälzkörper in einer einzelnen Reihe über den Umfang des Käfigs. Diese Bauform stellt den Standard dar und bietet eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Breite. Für Anwendungen mit breiteren Anschlussmaßen kommen alternativ mehrreihige Varianten in Betracht.