NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,33 € | 6,31 € |
| 50 | 0,66 € | 5,98 € |
| 100 | 1,00 € | 5,64 € |
Der Nadelkranz K30X40X30 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerstelle mit 30 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite.
Der Nadelkranz K30X40X30 ist ein montagefertiges Bauteil für Lagerungen mit minimalem radialem Bauraum. Das Wälzlager von NKE Steyr führt die Nadelrollen achsparallel in den Käfigtaschen und bildet zusammen mit gehärteten Laufbahnen auf Welle und Gehäuse eine vollwertige Führung. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe nutzen Konstruktionen den Bauraum radial effizient aus. Dies erlaubt schlanke Konstruktionen bei hoher Tragfähigkeit sowohl im Neubau von Baugruppen als auch bei der Instandsetzung.
Der Nadelkranz K30X40X30 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken. Da der Nadelsatz reine Radiallasten aufnimmt, dient er als Loslager für rotierende oder oszillierende Wellen in kompakten mechanischen Baugruppen.
Konstrukteure nutzen diese Bauform bei beengten Platzverhältnissen, da die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen entspricht. Für axiale Führungskräfte lässt sich die Lagerstelle mit Anlaufscheiben oder separaten Axiallagern ergänzen.
Für die Funktion des Nadelkranzes müssen Welle und Gehäusebohrung feinstbearbeitet und gehärtet sein, da beide Teile als unmittelbare Laufbahnen dienen. Maßhaltigkeit, Oberflächengüte und Rundheit der Gegenflächen bestimmen maßgeblich die spätere Laufruhe, das Lagerspiel sowie die Lebensdauer der gesamten Einheit.
Erforderlich ist zudem eine seitliche Führung des Käfigs über geeignete Anlaufflächen. Weil keine Dichtungen integriert sind, schützt eine externe Gehäuseabdichtung zusammen mit passendem Schmierstoff vor eindringenden Partikeln und Verschleiß.
Die Bezeichnung legt die Maße direkt fest: Das Lager besitzt 30 mm Bohrungsdurchmesser, 40 mm Außendurchmesser und eine Breite von 30 mm. Die radiale Schnitthöhe liegt somit bei 5 mm, was genau dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen entspricht und sehr flache Lageranordnungen erlaubt.
Nadelkränze besitzen keinen eigenen Innen- oder Außenring, weshalb die Wälzkörper unmittelbar auf Welle und Gehäusebohrung abrollen. Ungehärtete Gegenflächen würden unter Belastung rasch plastisch verformen oder einlaufen. Präzise geschliffene und gehärtete Laufbahnen ermöglichen erst die volle Belastbarkeit und einen verschleißarmen Lauf.
Bauartbedingt nimmt dieser Nadelkranz ausschließlich Radiallasten auf und arbeitet als Loslager. Treten in der Anwendung Axialkräfte auf, müssen zusätzliche Bauteile wie Axial-Nadellager oder Anlaufscheiben die Führung übernehmen. Der Käfig selbst eignet sich nicht zur Übertragung von Axialkräften.
Das radiale Betriebsspiel entsteht erst durch die Maße von Welle und Gehäusebohrung im eingebauten Zustand. Konstrukteure legen die Lagerluft über die Passungswahl der beiden Gegenlaufbahnen fest. Eine präzise Abstimmung trägt dazu bei, dass das Lager weder klemmt noch übermäßiges Spiel aufweist.
Je nach Drehzahl und Einsatzumgebung lässt sich die Lagerung mit Schmieröl oder Wälzlagerfett versorgen. Da der offene Nadelkranz kein Schmierstoffdepot besitzt, empfiehlt sich eine regelmäßige Nachschmierung oder die Einbindung in einen zentralen Schmierkreislauf, um Trockenlauf zu verhindern.
Eine Nadelhülse besitzt einen dünnen, spanlos geformten Außenring aus Stahlblech, der in die Gehäusebohrung eingepresst wird. Ein Nadelkranz besteht dagegen nur aus Nadeln und Käfig. Er verlangt auch im Gehäuse eine gehärtete Laufbahn, spart dafür aber zusätzlichen radialen Bauraum ein.
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