KOYO
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Der Nadelkranz K20X32X36 H.ZB2 von JTEKT-KOYO bietet kompakte radiale Führung mit gehärtetem Stahlkäfig bei 20x32x36 mm für Direktlagerungen.
Der Nadelkranz K20X32X36 H.ZB2 ist eine eigenständige Baugruppe für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäuse direkt als Wälzlagerlaufbahnen dienen. Diese einreihige Ausführung benötigt minimalen radialen Bauraum, da Innen- und Außenring entfallen. Mit den Maßen von 20 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite nimmt das Lager erhebliche Radialkräfte auf. JTEKT-KOYO führt die Nadelrollen in einem gehärteten Stahlkäfig, der die Rollen achsparallel leitet und Reibung reduziert.
Dieser einreihige Nadelkranz dient vor allem dort als Lagerung, wo bei radial eng begrenzten Platzverhältnissen hohe radiale Tragkräfte gefordert sind. Da die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung abwälzen, verlangt der Einbau gehärtete und geschliffene Gegenlaufflächen. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad.
Der gehärtete Stahlkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper. Dies reduziert Gleitreibung sowie Reibungswärme bei höheren Drehzahlen. Gleichzeitig verleiht die Härtung dem Käfig mechanische Festigkeit gegenüber Vibrationen und Stoßbeanspruchungen. Für den verlässlichen Betrieb ist die axiale Begrenzung zu beachten, da der Nadelkranz über ebene seitliche Anlaufflächen geführt werden muss.
Die Bauform vereint einen einreihigen Satz Nadelrollen mit einem gehärteten Stahlkäfig zu einer montagefertigen Einheit ohne Innen- und Außenring. Welle und Gehäusebohrung dienen unmittelbar als Laufbahnen. Mit den Abmessungen von 20 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum.
Der Innendurchmesser beträgt 20 mm passend zum Wellendurchmesser, der Außendurchmesser misst 32 mm und die axiale Baubreite beläuft sich auf 36 mm. Durch die breite Ausführung verteilen sich Radiallasten gleichmäßig über die Nadelrollen, was hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Einbauraum ermöglicht.
Er führt die Nadelrollen achsparallel und hält sie auf konstantem Abstand zueinander. Dadurch entfällt die Berührung der Wälzkörper untereinander, was die Erwärmung bei höheren Drehzahlen senkt. Zudem verleiht der gehärtete Werkstoff dem Käfig Widerstandskraft gegenüber mechanischen Belastungen und Beschleunigungskräften im Betrieb.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel sowie umliegende Dichtungselemente ebenfalls für diese Betriebstemperaturen freigegeben sind.
Weil der Kranz ohne eigene Ringe montiert wird, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Wälzkörperlaufbahnen. Diese Gegenflächen müssen gehärtet, feinbearbeitet und geschliffen ausgeführt sein. Weichen die Oberflächen von den erforderlichen Härte- und Geometriewerten ab, kann dies zu vorzeitigem Verschleiß der Nadelrollen führen.
Da ein Nadelkranz keine Axialkräfte aufnehmen kann, erfolgt die Seitenführung über die Umgebungskonstruktion. Gehäuseabsätze, Wellenschultern oder gehärtete Anlaufscheiben begrenzen die axiale Position. Eine feine Oberflächengüte der Anlaufflächen ist erforderlich, damit der Käfig im Betrieb stirnseitig reibungsarm anlaufen kann.