INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,49 € | 9,22 € |
| 50 | 0,96 € | 8,75 € |
| 100 | 1,45 € | 8,26 € |
Der einreihige Nadelkranz K16-22-20 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 16x22x20 mm und einem Stahlblechkäfig.
Der Nadelkranz K16-22-20 von INA dient als einbaufertige Wälzkörpereinheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das einreihige Nadellager führt die zylindrischen Rollen präzise parallel zur Achse und nimmt hohe Radialkräfte auf engstem Raum auf. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe nutzen Sie gehärtete und geschliffene Wellen sowie Gehäusebohrungen direkt als Laufbahn. Dies spart Gewicht und ermöglicht kompakte Getriebe- oder Motorkonstruktionen in Industrieumgebungen.
Die Wälzkörpereinheit wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe Tragfähigkeit bei sehr geringer radialer Bauhöhe gefordert ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben, Planetenradstufen sowie in Schwenk- und Hebelmechanismen. Da die Wälzkörper direkt auf den Gegenflächen abrollen, setzt der Einsatz präzise bearbeitete Wellen und Gehäuse voraus. In solchen Umgebungen ermöglicht die einreihige Ausführung einen reibungsarmen Lauf und unterstützt dynamische Drehbewegungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen exakt und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dadurch sinkt die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Lagern, was höhere Drehzahlen ermöglicht. Zudem hält die Konstruktion Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad stand. Prüfen Sie bei der Auswahl sorgfältig die Oberflächenhärte und Maßhaltigkeit der angrenzenden Laufbahnen auf Welle und Gehäuse, da diese Faktoren die Lebensdauer der Lagerung maßgeblich bestimmen.
Die Lagereinheit besitzt eine Bohrung von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 20 mm. Diese Abmessungen beziehen sich auf die Nennmaße des Nadel-Hüllkreises und definieren exakt den erforderlichen Abstand zwischen Ihrer Welle und der Gehäusebohrung für eine präzise Radiallagerung.
Ein Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen achsparallel auf Abstand und führt sie sicher in der lastfreien Zone. Dadurch wird der direkte Kontakt zwischen den benachbarten Rollen vermieden und die Reibung reduziert. Dies ermöglicht gegenüber vollnadeligen Lagerungen höhere Grenzdrehzahlen sowie eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 20 mm.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch die Wälzkörper bleiben in diesem Intervall formstabil. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das eingesetzte Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert ist, um die Funktion zuverlässig zu erhalten.
Nadelkränze arbeiten üblicherweise ohne eigene Innen- oder Außenringe unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die metallischen Oberflächen der Anschlussbauteile müssen dafür gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein, damit sie als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen fungieren können. Dieses Prinzip spart Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerung.
Die Schmierung erfolgt je nach Anwendungsfall mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion. Da der Kranz offen konstruiert ist, gelangt das Schmiermedium ungehindert an Käfig und Wälzkörper. Eine regelmäßige Nachschmierung und eine externe Gehäuseabdichtung schützen die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und verringern den Verschleiß im Dauerbetrieb.
Die Kennzeichnung als einreihiger Kranz besagt, dass die Nadelrollen in einer einzigen Reihe nebeneinander auf dem Umfang angeordnet sind. Diese Bauform bietet eine ausgewogene Kombination aus radialer Tragkraft und geringer Führungsbreite. Sie eignet sich für schmale Einbaustellen, an denen zweireihige Lagerungen aus Platzgründen nicht einsetzbar sind.
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