K22-26-13 Nadelkränze von INA
K22-26-13 Nadelkränze von INA

INA

Nadelkränze INA K22-26-13

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Außendurchmesser
26 mm
Breite
13 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,01 kg
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Nadelkränze INA K22-26-13
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Nadelkränze INA K22-26-13

Der einreihige Nadelkranz K22-26-13 von INA ermöglicht kompakte, hoch belastbare Lagerungen auf engstem radialem Raum mit den Maßen 22x26x13 mm.

Der Nadelkranz K22-26-13 von INA fungiert als eigenständige Funktionseinheit für radiale Lagerungen, bei denen Bauraum knapp bemessen ist. Dieses Wälzlager verzichtet auf Innen- und Außenringe, wodurch die radiale Bauhöhe ausschließlich der Dicke der Nadelrollen entspricht. Sie nutzen die Welle und das Gehäuse direkt als Laufbahnen. Der einreihige Nadelkranz führt die zylindrischen Wälzkörper achsparallel zur Lagerachse. Dadurch eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau, die eine hohe Tragfähigkeit bei minimalem Einbauraum verlangen.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K22-26-13 im industriellen Einsatz?

Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz vor allem in kompakten Getrieben und Wellenlagerungen ein, in denen minimale Einbaumaße gefordert sind. Da Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn dienen, sparen Sie zusätzliches Gewicht und radialen Bauraum ein. Die Nadeln verteilen radiale Kräfte über eine verhältnismäßig große Kontaktlinie, was eine hohe radiale Belastbarkeit unterstützt. Voraussetzung für den Einsatz ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche der angrenzenden Bauteile, um den Wälzkörpern einen verschleißarmen Lauf zu ermöglichen.

Welche Eigenschaften zeichnen die Ausführung mit Stahlblechkäfig aus?

Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen achsparallel auf Abstand und verhindert Reibung zwischen benachbarten Wälzkörpern. Dies begünstigt eine gleichmäßige Kraftverteilung und erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen als eine vollnadelige Lagerung. Zudem erweist sich der Käfig aus Stahlblech als temperaturfest über einen Bereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Auslegung sollten Sie auf eine ausreichende Schmierung achten, da Nadelkränze offen ausgeführt sind und keine integrierten Dichtungen besitzen.

Welche Abmessungen weist der Nadelkranz K22-26-13 auf?

Der Nadelkranz K22-26-13 besitzt einen Hüllkreisinnendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Baubreite von 13 mm. Da weder Innen- noch Außenring vorhanden sind, entspricht die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß exakt dem doppelten Durchmesser der geführten Nadelrollen.

Welche Anforderungen stellt der Nadelkranz an Welle und Gehäuse?

Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, übernehmen die Welle sowie die Aufnahmebohrung des Gehäuses die Laufbahnfunktion. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Beschädigungen sein. Nur bei entsprechender Härte und Oberflächengüte der Gegenlaufflächen erreicht die Lagerung ihre vorgesehene Belastbarkeit und Funktionsdauer.

Welcher Temperaturbereich ist für den Nadelkranz K22-26-13 zulässig?

Die Konstruktion mit Stahlblechkäfig eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Dieser Bereich ermöglicht den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Industriegetrieben oder motornahen Baugruppen. Für einen zuverlässigen Betrieb muss das verwendete Schmiermittel, etwa Wälzlagerfett oder Getriebeöl, ebenfalls für das jeweilige Temperaturniveau ausgelegt sein.

Wie wird der einreihige Nadelkranz geschmiert und abgedichtet?

Nadelkränze dieser Baureihe besitzen keine eigenen Dichtelemente und sind nicht vorbefettet. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe. Die Schmierung wird im laufenden Betrieb über das Ölbad des Getriebes oder eine regelmäßige Schmierfettzufuhr von außen realisiert.

Warum wird ein Nadelkranz anstelle eines kompletten Nadellagers gewählt?

Ein Nadelkranz benötigt den geringstmöglichen radialen Einbauraum, da er die Dicke von Massivringen einspart. Dies reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion erheblich. Gleichzeitig bietet die linienförmige Berührung der Nadeln eine hohe radiale Tragfähigkeit. Diese Kombination macht den Kranz zu einer bevorzugten Lösung im kompakten Fahrzeug- und Maschinenbau.

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