INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,52 € | 9,83 € |
| 50 | 1,03 € | 9,32 € |
| 100 | 1,55 € | 8,80 € |
Der einreihige Nadelkranz K32-39-16 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung für Wellen mit 32 mm Durchmesser bei minimalem Einbauraum.
Der Nadelkranz K32-39-16 ist eine einbaufertige Funktionseinheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Die Nadelrollen laufen unmittelbar auf der gehärteten Welle und im umgebenden Gehäuse. Durch diese Bauweise benötigt das Wälzlager lediglich einen radialen Bauraum, der dem Durchmesser der Wälzkörper entspricht. Bei Abmessungen von 32 mm Bohrung, 39 mm Außendurchmesser und einer Breite von 16 mm führt der integrierte Stahlblechkäfig die Nadeln achsparallel.
Konstrukteure wählen diesen Nadelkranz vor allem dann, wenn der vorhandene radiale Bauraum für Wälzlager mit Massivringen nicht ausreicht. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerungen mit hohen radialen Belastungen. Der einreihige Aufbau nimmt hohe Radialkräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad, wodurch sich das Bauteil auch für thermisch anspruchsvolle Umgebungen im allgemeinen Maschinenbau eignet.
Da der Nadelkranz K32-39-16 ohne Außen- und Innenring gefertigt wird, dienen die Oberflächen von Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese müssen für einen ordnungsgemäßen Lauf gehärtet und geschliffen sein. Das Betriebsspiel der Lagerung bestimmen Sie bei dieser Konstruktion über die Fertigungstoleranzen der Gegenlaufflächen. Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander, verhindert gegenseitige Reibung und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Laufbahnbreite bei.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem Käfig und einem geführten Nadelrollensatz. Da Innenring und Außenring entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe dem Abstand zwischen der Welle mit 32 mm und der Gehäusebohrung mit 39 mm. Das ermöglicht besonders platzsparende Konstruktionen.
Die Bohrung misst 32 mm, der Außendurchmesser beträgt 39 mm und die Breite liegt bei 16 mm. Diese Maße definieren direkt den Durchmesser der Welle sowie die erforderliche Gehäuseaufnahme am Einbauort.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen achsparallel in ihren Taschen und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadeln. Dadurch mindert er die Gleitreibung, verringert die Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen und hält die Wälzkörper beim Einbau sicher zusammen.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz liegt zwischen -20 und +150 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität von Wälzkörpern und Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auslegung müssen Sie sicherstellen, dass auch das gewählte Schmiermittel für diese Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Das radiale Lagerspiel entsteht erst durch die Paarung mit Welle und Gehäuse. Da keine Lagerringe vorhanden sind, hängt das resultierende Spiel vollständig von den Durchmessern und Maßtoleranzen der als Laufbahn dienenden Oberflächen ab. Konstrukteure stimmen die Passungen entsprechend ab.
Das Bauteil besitzt keine integrierte Dichtung. Da es sich um eine offene Baueinheit handelt, müssen Schmierstoffrückhaltung und der Schutz vor Verunreinigungen über benachbarte Konstruktionselemente wie Wellendichtringe oder Gehäusedeckel realisiert werden.
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