INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,99 € | 18,88 € |
| 25 | 1,99 € | 17,88 € |
| 50 | 2,98 € | 16,89 € |
Der Nadelkranz K65-70-20 von INA ermöglicht kompakte Lagerungen für Wellen mit 65 mm Durchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K65-70-20 von INA ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innen- und Außenring. Dieses Bauteil führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in einem geführten Stahlblechkäfig. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 70 mm sowie einer Breite von 20 mm benötigt das Lager eine besonders geringe radiale Bauhöhe pro Seite. Konstruktionen nutzen gehärtete und geschliffene Wellen sowie Gehäusebohrungen direkt als Laufbahnen, wodurch das System bei hoher Tragfähigkeit platzsparend arbeitet.
Dieser einreihige Nadelkranz eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen der radiale Einbauraum stark begrenzt ist, aber hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebekonstruktionen sowie allgemein bei Wellenlagerungen mit eng bemessener radialer Einbauhöhe. Da die Nadeln direkt auf Welle und Gehäuse abrollen, spart die Baugruppe das Gewicht und den Durchmesser separater Lagerringe ein. Eine sachgerechte Schmierung mit Öl oder Fett trägt zur Funktion im Betrieb bei.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und verhindert die gegenseitige Reibung der Nadelrollen in der lastfreien Zone. Gleichzeitig unterstützt er eine exakte achsparallele Führung, was die Drehzahleignung gegenüber vollnadeligen Lagern steigert. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feingeschlichtet ausgeführt sind, da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird.
Ein einreihiger Nadelkranz besteht aus einem formstabilen Käfig und achsparallel geführten Nadelrollen, besitzt jedoch weder Innen- noch Außenring. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Diese Bauweise ermöglicht schlanke Lageranordnungen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit, wie sie im Getriebe- und Maschinenbau gefordert werden.
Die Abmessungen betragen 65 mm für die Bohrung, 70 mm für den Außendurchmesser und 20 mm in der Breite. Dieser geringe Querschnitt entspricht dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen und erlaubt minimale Gehäuseabmessungen bei bestehendem Wellendurchmesser.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und die metallischen Wälzkörper sind für thermische Beanspruchungen in dieser Spanne ausgelegt. Bei der Auswahl von Schmierfett oder Getriebeöl sollten Sie darauf achten, dass das Schmiermittel für denselben Temperaturbereich geeignet ist.
Das Fehlen von Innen- und Außenring minimiert den Platzbedarf und das Gesamtgewicht der Konstruktion. Welle und Gehäusebohrung dienen als direkte Wälzlagerlaufbahnen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Gegenflächen entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sind. Dadurch erzielen Konstrukteure hohe Steifigkeit bei kleinstem radialem Bauraum.
Der Käfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und verhindert deren Berührung in der lastfreien Phase der Drehung. Dies verringert die innere Reibung und Wärmeentwicklung im Vergleich zu vollnadeligen Lagerungen. Zudem führt er die Nadeln exakt achsparallel, was ein Schränken der Wälzkörper verhindert.
Da dieses Bauteil offen und ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Maschinensystem, etwa durch Ölumlaufschmierung im Getriebe oder eine geeignete Befettung. Der gewählte Schmierstoff muss im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad funktionstüchtig bleiben und die Laufbahnen vor Verschleiß schützen.
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