NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,21 € | 3,95 € |
| 50 | 0,41 € | 3,75 € |
| 150 | 0,62 € | 3,54 € |
| 250 | 0,83 € | 3,33 € |
Der Nadelkranz K35X40X17 von NTN bietet eine einreihige Nadelführung für radiale Lagerungen auf engstem Raum mit den Abmessungen 35x40x17 mm.
Der Nadelkranz K35X40X17 fungiert als montagefertige Baueinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Da das Bauteil weder über einen eigenen Innen- noch über einen Außenring verfügt, laufen die Wälzkörper direkt auf den gehärteten und geschliffenen Flächen von Welle und Gehäusebohrung. Diese Bauweise erlaubt eine minimale radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit. Das Fabrikat von NTN eignet sich für Industrieanwendungen, bei denen Standardlager mit Außenring zu viel Einbauraum beanspruchen.
Die Lagereinheit kommt vor allem bei radialen Lagerungen zum Einsatz, an denen hohe Kräfte auf engem Raum wirken. Da die zylindrischen Nadeln die Last über eine durchgehende Kontaktlinie aufnehmen, verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Lauffläche. Konstruktiv bewährt sich die Ausführung dort, wo Welle und Gehäusebohrung bereits als gehärtete Lagerlaufbahnen gefertigt sind. Die offene Bauweise gestattet die direkte Schmierung über den umgebenden Schmierstoffkreislauf mit Öl oder Wälzlagerfett.
Bei dieser Ausführung hält ein formstabiler Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadelrollen in exakt paralleler Ausrichtung zueinander. Diese Führung trennt die Wälzkörper voneinander und verringert Reibung sowie Erwärmung im laufenden Betrieb. Zudem sorgt der Käfig dafür, dass die Nadeln auch in der lastfreien Zone geführt bleiben. Spezifiziert ist die Baueinheit für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die ringlose Konstruktion aus Stahlblechkäfig und Nadelrollen ermöglicht eine sehr geringe radiale Bauhöhe bei beachtlicher Tragfähigkeit. Durch die Abmessungen mit 35 mm Bohrung, 40 mm Außen und 17 mm Breite beansprucht die Einheit minimalen Einbauraum. Radiale Kräfte werden dabei direkt zwischen gehärteter Welle und Gehäusewandung übertragen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 17 mm beansprucht die Einheit einen sehr kompakten Einbauraum. Der Innendurchmesser nimmt die passende Welle auf, während der Außenkreis die Gegenlaufbahn im Gehäuse bildet. Vor dem Einbau sind die Gegenlaufflächen auf passende Maßhaltigkeit abzustimmen.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Nadelrollen achsparallel und trennt sie voneinander. Auf diese Weise wird der direkte Kontakt benachbarter Nadeln vermieden, wodurch Reibung und Erwärmung sinken. Gleichzeitig fasst der Käfig die Wälzkörper als zusammenhängende Einheit verliersicher zusammen, was die Montage im Gehäuse spürbar erleichtert.
Ausgelegt ist der Nadelkranz für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses spezifizierten Fensters behält der Stahlblechkäfig seine mechanische Festigkeit und Führungsgenauigkeit. Bei der praktischen Auslegung ist stets darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben thermischen Umgebungsbedingungen geeignet ist.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe gefertigt ist, übernehmen Welle und Gehäusebohrung direkt die Funktion der Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feinbearbeitet und präzise geschliffen sein, um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden. Zudem erfordert die offene Ausführung eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz sowie zum Rückhalt des Schmierstoffs.
Während ein Nadelkranz ausschließlich aus Käfig und Wälzkörpern besteht, verfügen Nadelhülsen über einen separaten, dünnwandigen Außenring. Der ringlose Nadelkranz ermöglicht daher eine besonders flache Bauweise, stellt jedoch höhere Anforderungen an die Oberflächenhärte der umgebenden Bauteile. Nadelhülsen werden dagegen bevorzugt in nicht gehärtete Gehäusebohrungen eingepresst.