KOYO
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Der Nadelkranz K90X97X20 von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Lagerung für Wellen mit 90 mm Durchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Dieses Wälzlager gehört zur Gruppe der Nadelkränze und besteht aus einem einreihigen Satz Nadelrollen, die in einem Stahlblechkäfig geführt werden. Da der Nadelkranz K90X97X20 ohne eigene Ringe auskommt, übernimmt die umgebende Konstruktion die Funktion der Laufbahnen. Mit einer Breite von 20 mm und einem Außendurchmesser von 97 mm eignet sich das Lager für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden.
Konstrukteure nutzen dieses Bauteil bevorzugt bei radial geführten Wellen sowie im allgemeinen Maschinenbau, wenn Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Wälzlagerlaufbahn gehärtet und geschliffen sind. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenring baut das Lager flach. Der einreihige Kranz stützt rein radiale Kräfte ab und führt die Nadeln auch bei höheren Drehzahlen achsparallel, was die Reibung im Betrieb gering hält.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Nadeln. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt, wodurch es den thermischen Belastungen industrieller Anwendungen standhält. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass die angrenzenden Laufflächen auf Welle und Gehäuse die geforderten Oberflächengüten und Härtewerte für eine Direktlagerung aufweisen.
Der Nadelkranz besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 97 mm und eine Breite von 20 mm. Die radiale Bauhöhe ergibt sich direkt aus dem Nadeldurchmesser, da das Lager ohne separate Innen- oder Außenringe montiert wird.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadelrollen und dem Käfig. Weil Innenring und Außenring entfallen, fungieren Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen. Dies ermöglicht Lagerungen mit minimalem radialem Bauraumbedarf bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Ausschlaggebend für das thermische Verhalten im Dauereinsatz sind neben dem Stahlblechkäfig auch der verwendete Schmierstoff sowie die Betriebsbedingungen der umgebenden Bauteile.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie achsparallel zur Drehachse. Dadurch wird direkte Reibung zwischen den Wälzkörpern vermieden, was im Vergleich zu vollnadeligen Lagern eine höhere Drehzahleignung unterstützt.
Nein, ein Radial-Nadelkranz nimmt ausschließlich Radiallasten auf. Treten in der Lagerung zusätzliche Axialkräfte auf, müssen diese durch separate Bauteile wie Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder ein zusätzliches Axiallager aufgenommen und abgestützt werden.
Da der Nadelkranz direkt auf der Welle und im Gehäuse läuft, müssen beide Kontaktflächen als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Das erfordert eine ausreichende Oberflächenhärte sowie fein bearbeitete Flächen, um Verschleiß zu vermeiden.