NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,14 € | 2,62 € |
| 100 | 0,28 € | 2,48 € |
| 250 | 0,41 € | 2,35 € |
| 500 | 0,55 € | 2,21 € |
Der Nadelkranz K18X22X10 von NKE Steyr ermöglicht eine besonders kompakte Lagerung für radiale Lasten bei Abmessungen von 18x22x10 mm.
Der Nadelkranz K18X22X10 bildet eine einbaufertige Baueinheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig. Diese Lagerbauart verzichtet konstruktionsbedingt auf eigene Innen- und Außenringe. Dadurch dienen vorhandene Wellen sowie Gehäusebohrungen direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Das Bauteil von NKE Steyr eignet sich für Konstruktionen, bei denen Wälzlager mit eigenen Ringen wegen des begrenzten radialen Bauraums keinen Platz finden.
Das Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen auf engem Raum übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerstellen mit hohem radialem Kraftaufkommen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Nadelrollen nimmt das Wälzlager hohe Kräfte auf. Reine Radialkräfte stehen im Vordergrund, während Axialkräfte durch zusätzliche Anlaufscheiben oder gesonderte Axiallager abgestützt werden.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, bestimmen die angrenzenden Maschinenteile die Funktion der Lagerung maßgeblich. Welle und Gehäusebohrung müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Bei der Konstruktion sind eine genaue Ausrichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung erforderlich. Mit einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Breite von 10 mm verlangt der Lagersitz passende Anschlussmaße für einen ruhigen Lauf.
Ein formstabiler Käfig führt die Nadelrollen achsparallel und sorgt für eine kompakte Bauweise. Das Bauteil kommt ohne Innen- und Außenring aus und benötigt daher nur eine minimale radiale Bauhöhe. Es dient als Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es für anspruchsvolle Drehzahlen ausgelegt ist.
Mit einer Bohrung von 18 mm für den inneren Hüllkreis, 22 mm für den Außendurchmesser und 10 mm in der Breite gibt das Lager feste Maße vor. Diese Werte bestimmen den erforderlichen Wellendurchmesser sowie die Bohrung des umgebenden Gehäuses.
Hohe radiale Belastungen werden durch den linienförmigen Kontakt der Nadeln aufgenommen und übertragen. Axialkräfte kann dieses Bauteil prinzipbedingt nicht aufnehmen. Treten in der Konstruktion zusätzliche Axialkräfte auf, sind diese durch separate Anlaufscheiben oder Axiallager abzufangen.
Aus dem Wellendurchmesser, der Gehäusebohrung und dem Durchmesser der verwendeten Nadelrollen ergibt sich erst nach dem Zusammenbau das radiale Betriebsspiel. Maßhaltige und sauber geschliffene Laufflächen auf Welle und Gehäuse sind daher entscheidend für die spätere Lagerluft.
Der Verzicht auf eigene Ringe spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion. Die Welle und die Aufnahmebohrung dienen bei sachgerechter Härtung direkt als Laufbahnen, wodurch das Wälzlager besonders steif und platzsparend wirkt.
Nadelkränze erfordern eine Schmierstelle im umgebenden Maschinengehäuse, da sie werkseitig nicht abgedichtet sind. Sie können je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden, um Reibung und Verschleiß zu mindern.
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