INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,56 € | 10,69 € |
| 50 | 1,12 € | 10,13 € |
| 100 | 1,68 € | 9,57 € |
Der einreihige Nadelkranz K50-55-20 von INA ermöglicht kompakte Lagerungen bei 50 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Der Nadelkranz K50-55-20 ist ein einreihiges Wälzlager von INA, das Wälzkörper und Käfig in einer montagefertigen Einheit vereint. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer Breite von 20 mm eignet sich diese Bauform für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Da das Lager ohne eigenen Innen- und Außenring auskommt, laufen die Nadelrollen direkt auf Welle und Gehäuse. Das spart radialen Platz und ermöglicht leichte Baugruppen.
Dieser Nadelkranz kommt vor allem in Lagerungen zum Einsatz, bei denen der radiale Bauraum knapp bemessen ist. Durch die Führung der Nadeln im Stahlblechkäfig eignet sich das Lager für mittlere bis hohe Drehzahlen bei gleichzeitig reiner Radialbelastung. Voraussetzung für den Betrieb ist eine gehärtete sowie geschliffene Oberfläche auf Welle und Gehäusebohrung. Unter diesen Bedingungen überträgt die Lagerstelle hohe Radialkräfte bei minimaler Bauhöhe.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und verringert die gegenseitige Reibung benachbarter Nadelrollen. Gleichzeitig führt er die Nadeln achsparallel, was Schränken in der lastfreien Zone mindert und die Wärmeentwicklung reduziert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die anliegenden Bauteile als Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind und das Schmiermittel für den gesamten Temperaturbereich passt.
Diese Lagereinheit besteht aus einem formstabilen Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen ohne eigene Ringe. Mit 50 mm Innendurchmesser, 55 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite beansprucht das Lager lediglich die radiale Höhe der Nadelrollen. Als Laufbahnen dienen direkt die entsprechend bearbeitete Welle und das umgebende Gehäuse.
Die Bohrung beträgt 50 mm, der Außendurchmesser misst 55 mm und die Baubreite liegt bei 20 mm. Diese Dimensionen bestimmen die Maße der gehärteten Welle sowie der Gehäusebohrung, zwischen denen der einreihige Kranz montiert wird. Durch den Verzicht auf massive Ringe bleibt der Platzbedarf radial äußerst gering.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze der gesamten Lagerung sind neben dem Stahlblechkäfig auch der verwendete Schmierstoff sowie die thermische Dehnung der umgebenden Bauteile. Das gewählte Schmierfett oder Schmieröl muss innerhalb dieses Temperaturfensters verlässlich wirken.
Da der Nadelkranz offen ausgeführt ist und über keine eigenen Dichtungen verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das Maschinengehäuse. Typischerweise kommen Ölumlaufschmierungen oder temperaturbeständige Schmierfette zum Einsatz. Die offene Käfigbauweise erleichtert den kontinuierlichen Austausch des Schmiermediums und unterstützt den Abtransport von Reibungswärme aus der Kontaktzone.
Da Welle und Gehäuse als direkte Laufbahnen für die Nadeln fungieren, müssen deren Oberflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Ungehärtete Flächen würden unter Last schnell verschleißen und begünstigen vorzeitigen Verschleiß der gesamten Lagerstelle. Zudem ist auf eine axiale Führung des Käfigs durch seitliche Borde oder Anlaufscheiben zu achten.
Der Stahlblechkäfig bietet eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und ermöglicht eine präzise Führung der Nadelrollen. Er trennt die Wälzkörper voneinander und mindert so gegenseitigen Verschleiß durch Berührungsreibung. Gegenüber massiven Käfigen lässt die offene Blechstruktur zudem mehr freien Raum für Schmierstoffe im Lagerbereich.
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