KOYO
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Der einreihige Nadelkranz K45X50X13 H von JTEKT-KOYO bietet kompakte Radiallagerung bei 45 mm Bohrung, 50 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite.
Der Nadelkranz K45X50X13 H von JTEKT-KOYO fungiert als einreihiges Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Da Nadelkränze ohne eigene Innen- und Außenringe montiert werden, übernehmen gehärtete Welle und Gehäusebohrung direkt die Funktion der Laufbahnen. Die Nadelrollen laufen unmittelbar auf diesen Gegenflächen ab. Dies ermöglicht geringe radiale Bauhöhen bei hoher Tragfähigkeit. Die Baugruppe eignet sich für Anwendungen im Maschinenbau, bei denen Bauraum begrenzt ist und reine Radialkräfte wirken.
Das einreihige Bauteil dient der Übertragung hoher Radialkräfte auf engstem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen und Schwenkmechanismen mit rein radialer Belastung. Durch den Verzicht auf eigene Ringe bleibt das Trägheitsmoment der Lagerstelle gering. Dies begünstigt Baugruppen mit dynamischen Bewegungsabläufen. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Lauf ist, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete sowie geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind.
Der integrierte gehärtete Stahlkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und trennt die einzelnen Wälzkörper voneinander. Dadurch mindert er die direkte Reibung benachbarter Nadeln in der lastfreien Zone. Gleichzeitig verleiht die Härtung des Käfigs der Führung Formstabilität unter dynamischer Beanspruchung. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Konstruktiv empfiehlt sich eine ungehinderte Schmierstoffzufuhr, da die Nadeln offen geführt werden.
Dieser Nadelkranz besteht aus einem einreihigen Satz präzise geführter Nadelrollen in einem gehärteten Stahlkäfig. Ohne Innen- und Außenring baut das Lager flach und nimmt Radialkräfte direkt zwischen gehärteter Welle und Gehäuse auf. Mit den Abmessungen 45 mm Innen-, 50 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite eignet es sich für sehr kompakte Lagerungen.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm sowie eine axiale Breite von 13 mm auf. Die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß ergibt die radiale Bauhöhe, die dem Durchmesser der Wälzkörper entspricht. Für die Auslegung müssen die umgebenden Anschlussmaße der Konstruktion exakt auf diese Werte abgestimmt sein.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten die Wälzkörper und der gehärtete Stahlkäfig ihre Maßhaltigkeit und Festigkeit. Für den Einsatz sollten Schmierstoff und umgebende Bauteile ebenfalls auf dieses Temperaturfenster abgestimmt sein, um vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen entgegenzuwirken.
Der Stahlkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf Abstand und führt sie achsparallel zur Drehachse. Das verhindert gegenseitiges Berühren und Schränken der Wälzkörper, was die innere Reibung verringert. Die Härtung des Stahls schützt den Käfig zusätzlich vor mechanischem Verschleiß bei raschen Drehzahlwechseln und kontinuierlicher Belastung.
Nadelkränze erfordern gehärtete und feingeschliffene Laufflächen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Die axiale Führung des Kranzes erfolgt typischerweise über Anlaufscheiben oder Wellenschultern. Da das Bauteil offen aufgebaut ist, muss die Lagerstelle durch externe Dichtungen geschützt und vor der Inbetriebnahme mit einem geeigneten Schmierstoff versorgt werden.
Der Entfall der Ringe reduziert die radiale Bauhöhe auf das Minimum. Wellen können dadurch dicker und biegesteifer ausgelegt werden, ohne dass der Gehäusedurchmesser wachsen muss. Diese Konstruktionsweise spart Bauraum und Gewicht bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit, setzt jedoch adäquat bearbeitete Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse voraus.