KOYO
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Der einreihige Nadelkranz K30X35X20 H von JTEKT-KOYO bietet kompakte Führung auf 30 mm Wellendurchmesser bei 35 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Der Nadelkranz K30X35X20 H dient als montagefertige Wälzkörpereinheit für Lagerungen mit minimalem radialem Bauraum. Dieses Wälzlager führt die Nadelrollen achsparallel in einer Reihe und verzichtet bauartbedingt auf eigene Innen- oder Außenringe. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe auf die Abmessung der Nadelrollen beschränkt bleibt. Die Konstruktion von JTEKT-KOYO ermöglicht hochbelastbare Lagerstellen bei spürbar reduziertem radialen Platzbedarf.
Der Nadelkranz K30X35X20 H wird vorrangig dort montiert, wo Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen fungieren. Durch die einreihige Ausführung nimmt die Einheit hohe radiale Lasten bei einer kompakten axialen Breite von 20 mm auf. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad lässt sich das Lager flexibel in öl- oder fettgeschmierten Einheiten einsetzen.
Bei dieser Ausführung übernimmt ein gehärteter Stahlkäfig die sichere Führung der Nadelrollen. Die Stege halten die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und mindern Reibung sowie Wärmeentwicklung während der Rotation. Damit die Wälzkörper optimal abrollen, müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse eine adäquate Härte aufweisen, da keine separaten Lagerringe verbaut sind.
Der Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Welle und Gehäusebohrung exakt diesen Abmessungen entsprechen, da das Bauteil ohne eigene Laufringe montiert wird.
Bei einem Nadelkranz laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung, was Bauraum und Gewicht spart. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist, dass beide Kontaktflächen gehärtet, geschliffen und als vollwertige Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind. Nur so tragen die einreihig angeordneten Nadeln die radialen Lasten gleichmäßig ab.
Ein gehärteter Stahlkäfig führt die einzelnen Nadelrollen achsparallel und hält sie präzise auf Abstand. Diese Konstruktion verhindert das Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper und reduziert dadurch den inneren Reibungswiderstand. Zudem stabilisiert das gehärtete Stahlmaterial die Führung der Nadeln bei dynamischen Belastungen und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der gehärtete Stahlkäfig und die Wälzkörper ihre Maßhaltigkeit. Das verwendete Schmiermittel muss auf diese thermischen Betriebsbedingungen abgestimmt sein, um die Laufbahnen kontinuierlich mit einem tragfähigen Schmierfilm zu versorgen.
Nadelkränze dieser Bauart besitzen keine integrierten Dichtscheiben, da sie als reine Käfig-Rollen-Einheit ohne Außenring gefertigt werden. Der Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust erfolgt konstruktiv über das umgebende Gehäuse. Externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen können vorgesehen werden, um die Lagerstelle vor Umwelteinflüssen zu schützen.
Ein einreihiger Nadelkranz empfiehlt sich bei geringem radialem Bauraum und hohen radialen Belastungen. Gegenüber mehrreihigen Varianten baut er schmal und ermöglicht kompakte Konstruktionen. Wenn Welle und Gehäuse als gehärtete Laufbahnen vorbereitet werden können, bietet diese einreihige Bauform eine besonders leichte Lagerlösung.