KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,86 € |
| 50 | 10% | 3,65 € |
| 150 | 15% | 3,45 € |
| 250 | 20% | 3,25 € |
Der Nadelkranz K24X28X10 H von JTEKT-KOYO führt Nadelrollen einreihig auf engstem Raum bei Abmessungen von 24x28x10 mm.
Der Nadelkranz K24X28X10 H von JTEKT-KOYO stellt eine kompakte Wälzlager-Lösung für radial begrenzte Bauräume dar. Da dieses Wälzlager ohne eigene Ringe auskommt, laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die Konstruktion verlangt daher gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahnen. Mit einer Bohrung von 24 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 10 mm beansprucht die Lagerung radial lediglich die Stärke der Nadelrollen. Konstrukteure nutzen diese platzsparende Bauform gezielt für kompakte Baugruppen.
Der einreihige Nadelkranz K24X28X10 H eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit minimalem radialem Einbauraum und hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe reduziert sich das erforderliche Gehäusemaß.
Typische Einsatzbereiche liegen in Getriebestufen und kompakten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Weil der Nadelkranz hohe Radiallasten bei geringer Bauhöhe aufnimmt, bietet er sich dort an, wo herkömmliche Radiallager zu viel radialen Platz beanspruchen. Voraussetzung bleibt stets eine direkte Führung über entsprechend vergütete Wellen und Gehäuseflächen.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise parallel zur Drehachse und verhindert die gegenseitige Reibung der Wälzkörper. Diese Führung erlaubt höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Ausführungen und hält den Kranz formstabil.
Für den Betrieb ist diese Ausführung auf einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Eine ausreichende Schmierung ist für den Betrieb wesentlich, da der offene Nadelkranz konstruktionsbedingt keine integrierte Dichtung besitzt. Eine externe Abdichtung des Gehäuses trägt dazu bei, die Laufbahnen vor Schmutzeintrag zu schützen.
Diese Ausführung besitzt eine Bohrung von 24 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine Breite von 10 mm. Da Innen- und Außenring fehlen, entspricht die radiale Bauhöhe der Nadelrollenabmessung. Dies ermöglicht besonders schlanke Konstruktionen bei gleichzeitig hoher Tragwirkung direkt auf der Welle.
Nadelkränze bestehen ausschließlich aus dem Käfig und den geführten Nadelrollen. Als Wälzkörperlaufbahn dienen unmittelbar die Welle sowie die Gehäusebohrung. Um Verschleiß und plastische Verformungen im Betrieb zu vermeiden, müssen die Kontaktflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Ohne gehärtete Laufbahnen sinkt die Belastbarkeit der Lagerung drastisch.
Der Stahlkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und trennt sie voneinander, um Reibung zwischen benachbarten Rollen zu verhindern. Das Härten verleiht dem Käfig zusätzliche mechanische Festigkeit gegen Verformung unter dynamischer Last. Zudem begünstigt die Käfigführung höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Nadelanordnungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält der gehärtete Stahlkäfig seine Formstabilität und die Nadeln behalten ihre Maßhaltigkeit. Begrenzender Faktor bei extremen Temperaturen ist in der Praxis häufig das eingesetzte Schmiermittel, das zur Betriebstemperatur passen muss.
Dieses Lager besitzt ab Werk keine eigenen Dichtscheiben und ist offen ausgeführt. Der Schutz vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit sowie das Halten des Schmierstoffs müssen konstruktiv über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im umgebenden Gehäuse realisiert werden.