KOYO
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Der einreihige Nadelkranz K18X25X22 H von JTEKT-KOYO bietet kompakte radiale Führung bei 18 mm Bohrung, 25 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite.
Der Nadelkranz K18X25X22 H stellt eine montagefertige Einheit dar, die Nadelrollen achsparallel führt. Das Bauteil verzichtet auf eigene Innen- und Außenringe, wodurch sich minimale radiale Bauhöhen realisieren lassen. Welle und Gehäusebohrung dienen bei dieser Bauart unmittelbar als gehärtete Laufbahnen. Der integrierte, gehärtete Stahlkäfig trennt die Wälzkörper und hält die Reibung gering. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Die Konstruktion eignet sich vor allem für Lagerungsfälle mit stark begrenztem radialem Bauraum. Da die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen, baut die Lagerung extrem flach. Diese Bauart kommt zum Einsatz, wenn hohe radiale Kräfte auf engstem Raum aufgenommen werden sollen, während Axialkräfte durch separate Bauteile geführt werden.
Der gehärtete Stahlkäfig verleiht dem Nadelkranz K18X25X22 H mechanische Formstabilität. Bei schnellen Drehzahlwechseln oder Schwingungen führt er die zylindrischen Rollen achsparallel. Dadurch beugt der Käfig einem Schränken der Nadeln in der entlasteten Zone vor. Im definierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad behält der Stahlkäfig seine Festigkeit. Für einen einwandfreien Lauf müssen Wellen- und Gehäuselaufbahnen gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein.
Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 18 mm, einen Außendurchmesser von 25 mm und eine Baubreite von 22 mm. Diese Abmessungen bestimmen die erforderlichen Dimensionen von Welle und Aufnahmebohrung der umgebenden Konstruktion.
Ein gehärteter Stahlkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert den Kontakt benachbarter Nadelrollen. Die Härtung schützt das Material vor vorzeitigem Verschleiß unter dynamischer Beanspruchung im laufenden Betrieb.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Käfig und Nadelrollen ihre Maßhaltigkeit. Für den Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt.
Nein, Nadelkränze bestehen lediglich aus dem Käfig und den darin geführten Nadelrollen. Sie laufen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Beide Gegenlaufflächen müssen gehärtet und geschliffen sein, um als vollwertige Wälzlagerlaufbahn zu funktionieren.
Ein einreihiger Kranz führt die Nadelrollen in einer einzigen umlaufenden Reihe. Dadurch baut das Bauteil bei gegebener Breite sehr kompakt und bietet ein unkompliziertes Einbauverhalten gegenüber mehrreihigen Varianten mit mehreren parallelen Rollensätzen.