KOYO
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Der Nadelkranz K18X22X10 H bietet bei kompakten Abmessungen von 18x22x10 mm eine hoch belastbare, einreihige Lagerung für radial begrenzte Bauräume.
Der Nadelkranz K18X22X10 H von JTEKT-KOYO ist ein einreihiger Nadelkranz für Wellen mit 18 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen von 22 mm. Da dieser Kranz ohne eigene Laufringe auskommt, nutzen die Nadelrollen direkt die gehärteten Oberflächen von Welle und Gehäuse. Diese Bauart ermöglicht eine platzsparende Konstruktion mit minimaler radialer Bauhöhe. Mit einer Breite von 10 mm nimmt das Lager beachtliche Radialkräfte auf engstem Raum auf.
Dieser einreihige Nadelkranz kommt vor allem dort zum Einsatz, wo radialer Bauraum begrenzt ist und zugleich radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Baugruppen und Führungen im allgemeinen Maschinenbau. Voraussetzung für die Direktlagerung ist, dass Welle und Gehäusebohrung entsprechend gehärtet sowie feinstbearbeitet sind. Durch das geringe Eigengewicht eignet sich das Bauteil auch für Baugruppen mit schnellen Drehbewegungen.
Der Nadelkranz K18X22X10 H verfügt über einen gehärteten Stahlkäfig, der die Nadelrollen parallel zur Lagerachse führt. Diese Käfigkonstruktion mindert die Reibung zwischen den benachbarten Rollenkörpern und hält sie präzise auf Abstand. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Prüfen Sie vor dem Einbau die Schmierstoffversorgung sowie die Maßhaltigkeit der Anschlussteile, damit der Kranz im Betrieb ruhig abrollt.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus einem gehärteten Stahlkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Er besitzt keinen Innen- oder Außenring, wodurch die radiale Bauhöhe lediglich der Rollendicke entspricht. Dadurch ermöglicht das Bauteil sehr kompakte Lagerungen bei einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie 10 mm Breite.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 18 mm auf, der dem Hüllkreis der Nadelrollen entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm und die Käfigbreite misst 10 mm. Diese Dimensionen erfordern eine Welle mit 18 mm Nenndurchmesser sowie eine Gehäusebohrung von 22 mm für den direkten Einbau ohne Lagerringe.
Welle und Gehäusebohrung dienen beim Nadelkranz K18X22X10 H direkt als Wälzlagerlaufbahnen, da eigene Ringe fehlen. Beide Anschlussteile müssen gehärtet, geschliffen und maßhaltig ausgeführt sein. Nur bei adäquater Oberflächenbeschaffenheit und Härte der Kontaktflächen erreichen die Nadelrollen ihr vorgesehenes Abrollverhalten und tragen radiale Lasten gleichmäßig ab.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird durch die metallischen Werkstoffe und den gehärteten Stahlkäfig vorgegeben. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für diese thermischen Grenzwerte freigegeben ist.
Der gehärtete Stahlkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Das gehärtete Material verleiht dem Bauteil eine hohe Formstabilität. Dadurch reduziert die Konstruktion das Schränken der Wälzkörper, verringert Reibungsverluste und stabilisiert den Lauf bei variierenden Drehzahlen.
Dieses offene Bauteil besitzt keine Dichtungen und wird über das übergeordnete Maschinensystem geschmiert. Je nach Anwendungsfall kommen Ölumlaufschmierungen, Ölbäder oder eine gezielte Erstbefettung zum Einsatz. Eine kontinuierliche Versorgung mit sauberem Schmierstoff ist entscheidend, um den Verschleiß auf den Laufbahnen von Welle und Gehäuse gering zu halten.