KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,76 € |
| 50 | 10% | 3,56 € |
| 150 | 15% | 3,37 € |
| 250 | 20% | 3,17 € |
Der Nadelkranz K14X18X15 von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Wellenlagerung bei Hauptabmessungen von 14x18x15 mm und hoher radialer Tragfähigkeit.
Mit dem Nadelkranz K14X18X15 realisieren Konstrukteure und Instandhalter platzsparende Lagerungen. Das Bauteil verzichtet auf eigene Innen- und Außenringe, wodurch die radiale Bauhöhe lediglich der Stärke der Nadelrollen entspricht. Die Wälzkörper laufen direkt auf der gehärteten Welle und im umgebenden Gehäuse. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln achsparallel und ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo geringer Bauraum in radialer Richtung mit hohen Radialkräften zusammentrifft. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellen- und Gehäuselagerungen. Durch die Führung im einreihigen Stahlblechkäfig bleibt die innere Reibung gering, was den Kranz für mittlere bis hohe Drehzahlen qualifiziert. Erforderlich ist dabei eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung über die umgebende Konstruktion.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen. Eine ausreichende Oberflächenhärte und feine Bearbeitung der Gegenlaufflächen trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu mindern. Das Betriebsspiel der Lagerung wird bei dieser Bauart direkt über die Fertigungstoleranzen von Welle und Gehäuse bestimmt. Der Käfig hält die Nadeln zusammen und erleichtert das Einschieben in den vorgesehenen Lagersitz.
Die Bezeichnung beschreibt die Hauptmaße des Bauteils: Die Bohrung bzw. der innere Hüllkreisdurchmesser misst 14 mm, der Außendurchmesser beträgt 18 mm und die Gesamtbreite beläuft sich auf 15 mm. Daraus ergibt sich eine radiale Wandstärke von lediglich 2 mm je Seite.
Das Konzept der Direktlagerung spart radialen Bauraum und Gewicht ein. Die Nadelrollen wälzen unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Zusätzliche Lagerschalen entfallen, wobei die Wellen- und Gehäuseoberflächen gehärtet und geschliffen ausgeführt sein sollten.
Der einreihige Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Nadeln. Zudem führt er die Rollen parallel zur Drehachse, was einen Schieflauf vermeidet. Der metallische Käfig bleibt formstabil über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.
Der Kranz ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt. Maßgeblich für den tatsächlichen Grenzwert im Einsatz ist neben dem Werkstoff des Käfigs auch die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Da Innen- und Außenring fehlen, existiert keine werksseitig voreingestellte Lagerluft. Das radiale Betriebsspiel entsteht erst durch das Zusammenspiel der gefertigten Wellenabmessung mit dem Innendurchmesser der Gehäusebohrung. Konstrukteure steuern das Lagerspiel somit gezielt über die Passungswahl der umgebenden Bauteile.