SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,42 € | 8,03 € |
| 50 | 0,84 € | 7,61 € |
| 100 | 1,26 € | 7,19 € |
Einreihiger Nadelkranz K16X22X12 von SKF mit 16 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und Stahlblechkäfig für kompakte radiale Lagerungen.
Der Nadelkranz K16X22X12 von SKF dient als montagefertige Wälzkörpereinheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das einreihige Bauteil führt die Nadelrollen achsparallel in einem formstabilen Stahlblechkäfig. Da dieser Nadelkranz ohne eigene Ringe direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung läuft, bestimmt der Nadelrollensatz mit den Abmessungen 16x22x12 mm die Bauhöhe. Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei geringem Platzbedarf eine hohe radiale Tragfähigkeit erforderlich ist.
Konstrukteure nutzen diesen einreihigen Nadelkranz bevorzugt in kompakten Getriebestufen, Hebelmechanismen sowie Planetenradlagerungen. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenring bleibt das Bauteilgewicht gering, während die zylindrischen Wälzkörper radiale Kräfte aufnehmen. Voraussetzung für den Betrieb ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie feinstbearbeitet sind, da diese Maschinenteile unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln fungieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadeln voneinander und verhindert den Kontakt benachbarter Wälzkörper. Dies vermindert Reibungsverluste und erlaubt höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Lagerungen. Zudem bleibt die Käfigkonstruktion mechanisch stabil und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Bei der Auslegung empfiehlt sich ein Abgleich mit dem verwendeten Schmierstoff bezüglich der thermischen Einsatzgrenzen.
Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine axiale Käfigbreite von 12 mm. Die radiale Bauhöhe ergibt sich direkt aus dem Durchmesser der Nadelrollen. Bei der Konstruktion sind die Passungen an Welle und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße abzustimmen.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring verbaut wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahn. Diese Flächen erfordern eine ausreichende Härte und eine feingeschliffene Oberfläche. Nur mit passend bearbeiteten Gegenflächen rollen die Nadeln gleichmäßig ab und erreichen eine hohe Gebrauchsdauer.
Die Einheit mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behalten Käfig und Nadelrollen ihre Formstabilität. Für den ordnungsgemäßen Betrieb empfiehlt es sich, ein Schmiermittel zu wählen, das für denselben Temperaturbereich freigegeben ist.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert ein Aneinanderreiben der Wälzkörper in der entlasteten Zone. Dies reduziert Reibung und Erwärmung bei höheren Drehzahlen. Gleichzeitig bietet Stahlblech eine hohe Festigkeit bei geringem Raumbedarf.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig. Konventionelle Nadellager besitzen zusätzlich eine Nadelhülse oder einen massiven Außenring. Nadelkränze ermöglichen deshalb die radial flachste Bauweise aller Wälzlager, setzen jedoch gehärtete Laufbahnen auf Welle und Gehäuse voraus.
Die axiale Führung geschieht über seitliche Anlaufflächen an der Welle oder im Gehäuse, etwa durch Sicherungsringe, Anlaufscheiben oder Wellenschultern. Da der Nadelkranz keine Axialkräfte aufnehmen kann, müssen die seitlichen Bauteile plan und verschleißfest ausgeführt sein.
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