SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,29 € | 5,58 € |
| 50 | 0,59 € | 5,28 € |
| 150 | 0,88 € | 4,99 € |
| 250 | 1,18 € | 4,69 € |
Der einreihige Nadelkranz K14X18X17 von SKF führt Wälzkörper auf 14 mm Wellen bei geringstem radialem Bauraumbedarf.
Mit dem Nadelkranz K14X18X17 steht eine kompakte Wälzlagerung für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum bereit. Das einreihige Bauteil von SKF Wälzlager besteht aus geführten Nadelrollen in einem widerstandsfähigen Stahlblechkäfig. Da Innen- und Außenring bei dieser Lagerbauform entfallen, fungieren die Welle und die Gehäusebohrung unmittelbar als Gegenlaufbahnen für die Wälzkörper. Dies ermöglicht besonders platzsparende Lagerungskonzepte im Maschinenbau und in der Feinwerktechnik.
Dieser Nadelkranz eignet sich vor allem dann, wenn hohe radiale Belastungen auf engem Raum aufgenommen werden sollen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau und Vorrichtungsbau. Bei gehärteten und geschliffenen Gegenlaufbahnen bietet die direkte Wälzkörperführung eine starre Lagerung mit hoher Tragfähigkeit, da der Stahlblechkäfig die Berührung und damit die Reibung zwischen benachbarten Nadelrollen zuverlässig mindert.
Der Stahlblechkäfig dient der parallelen Ausrichtung der einzelnen Nadelrollen während des Umlaufs im Lager. Er wirkt einem Schränken der Wälzkörper in der lastfreien Zone entgegen und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Montage dient der Kranz als zusammenhängende Einheit, wodurch sich das Einbringen der Nadeln zwischen Welle und Gehäusebohrung praxisgerecht und montagefreundlich gestaltet.
Die Nennmaße betragen 14 mm Bohrungsdurchmesser, 18 mm Außendurchmesser und 17 mm Käfigbreite. Durch die geringe radiale Bauhöhe kommt das Bauteil besonders für Konstruktionen mit stark begrenzten Einbauverhältnissen in Frage.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe ausgeführt ist, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen. Maßhaltigkeit, Rundheit und Oberflächengüte dieser Gegenflächen bestimmen maßgeblich die Tragfähigkeit sowie das Betriebsverhalten der gesamten Lagerung.
Das Wälzlager mit seinem Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Für einen gleichmäßigen Lauf über dieses Temperaturspektrum hinweg sollte das gewählte Schmiermedium auf die entsprechenden thermischen Einsatzbedingungen abgestimmt sein.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus Käfig und Nadelrollen und benötigt Gegenlaufbahnen direkt auf Welle und Gehäuse. Eine Nadelhülse hingegen besitzt einen dünnwandigen Außenring aus Stahlblech, wodurch die Gehäusebohrung nicht gehärtet sein muss.
Die axiale Führung des Nadelkranzes erfolgt über geeignete Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder Gehäuseschultern. Seitliche Führungsflächen sollten ausreichend eben und fein bearbeitet sein, um den Anlaufverschleiß am Käfig bei axialen Relativbewegungen gering zu halten.
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