KOYO
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Der Nadelkranz K40X45X27 H.ZB2 von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Wälzlagerung für radiale Kräfte bei minimalem Bauraum mit den Abmessungen 40x45x27 mm.
Mit dem Nadelkranz K40X45X27 H.ZB2 erhalten Sie eine einbaufertige Funktionseinheit zur direkten Lagerung zwischen Welle und Gehäusebohrung. Die Bauform verzichtet auf eigene Laufringe, sodass die radiale Bauhöhe ausschließlich durch die Nadelrollen bestimmt wird. Dieses einreihige Modell nutzt einen gehärteten Stahlkäfig zur Führung der Wälzkörper und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Markenprodukt stammt vom Hersteller JTEKT-KOYO.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem in kompakten Lagerstellen mit hohen Radiallasten, bei denen Bauraum und Gewicht gering bleiben müssen. Da der Nadelkranz direkt auf der gehärteten Welle und im bearbeiteten Gehäuse läuft, überträgt er hohe radiale Lasten bei vergleichsweise kleinem Außendurchmesser. Die achsparallele Nadelführung wirkt dem Schränken der Wälzkörper in der Entlastungszone entgegen. Dadurch läuft die Lagerung auch bei höheren Umlaufgeschwindigkeiten vibrationsarm und gleichmäßig.
Der integrierte gehärtete Stahlkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und reduziert die innere Reibung gegenüber vollnadeligen Lagern. Die Führung sorgt dafür, dass die Wälzkörper lastfrei zurückgeführt werden, ohne aneinander zu reiben. Zudem deckt das Bauteil einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Bei der Montage ist auf eine ausreichende Schmierung sowie maßhaltige, gehärtete Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse zu achten.
Die Ausführung weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 45 mm sowie eine Gesamtbreite von 27 mm auf. Diese Maße entsprechen dem sogenannten Nadelkranz-Hüllkreis, da der Kranz ohne eigene Innen- oder Außenringe montiert wird.
Bei einem Nadelkranz dienen die Oberfläche der Welle sowie die Innenwand des Gehäuses unmittelbar als Laufbahnen für die Nadeln. Beide Oberflächen müssen gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sein, damit die Wälzkörper einwandfrei abrollen und der Verschleiß der Kontaktflächen gering bleibt.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die Temperaturbeständigkeit im laufenden Betrieb sind neben dem gehärteten Stahlkäfig vor allem das gewählte Schmiermittel sowie die Umgebungsbedingungen an der Lagerstelle.
Der gehärtete Stahlkäfig hält die Nadeln auf präzisem Abstand und vermindert die gegenseitige Reibung der Wälzkörper. Die Härtung verleiht dem Käfig mechanische Stabilität gegenüber auftretenden Kräften, wodurch sich der Nadelkranz auch für höhere Drehzahlen im Betrieb eignet.
Die Schmierung erfolgt je nach Maschinenauslegung mit Fett oder Öl über die bestehende Gehäusekonstruktion. Da der Kranz offen konstruiert ist und keine Dichtscheiben besitzt, muss das Schmiermittel durch externe Gehäusedichtungen im Bereich der Lagerstelle gehalten werden.