KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 13,66 € |
| 25 | 10% | 12,94 € |
| 50 | 15% | 12,22 € |
Der Nadelkranz K35X45X30 F von JTEKT-KOYO führt Nadelrollen einreihig auf 35 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Mit dem Nadelkranz K35X45X30 F erhalten Sie eine Wälzkörpereinheit von JTEKT-KOYO für kompakte Konstruktionen. Die Baugruppe besteht aus präzise geführten Nadelrollen und einem stabilen Käfig, verzichtet jedoch auf eigene Innen- und Außenringe. Dadurch nutzen die Wälzkörper direkt die gehärtete Welle sowie die Gehäusebohrung als Laufbahn. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm und 30 mm Breite eignet sich diese Komponente für hohe radiale Kräfte auf engem Raum.
Konstrukteure wählen diesen einreihigen Nadelkranz vor allem dann, wenn die radiale Bauhöhe im Gehäuse stark begrenzt ist. Durch den Wegfall separater Ringe entspricht der benötigte radiale Bauraum lediglich der Wälzkörperhöhe. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen und Schwenklagerungen mit geringem Einbauraum. Die Konstruktion verlangt dabei gehärtete sowie feinstbearbeitete Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäusebohrung, um die volle Tragfähigkeit der Wälzkörper zu nutzen.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält die einzelnen Nadeln auf Abstand. Dadurch dient die Konstruktion dazu, den direkten Kontakt benachbarter Rollen zu vermeiden und mindert Reibung sowie Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Diese Käfigausführung ist formstabil und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Zudem erleichtert der Käfig die Handhabung des Bauteils vor der Montage als geschlossene Baugruppe.
Die Baugruppe weist einen Innendurchmesser von 35 mm und einen Außendurchmesser von 45 mm auf. Die Baubreite beträgt 30 mm. Die radialen Abmessungen bestimmen direkt den Durchmesser der benötigten Wellen- und Gehäuselaufbahnen.
Ja, da diese Wälzlagereinheit bauartbedingt keine eigenen Ringe besitzt, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Beide Kontaktflächen müssen daher als geschliffene und gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die Materialeigenschaften des verbauten Stahlblechkäfigs und der Wälzkörper bestimmt. Passen Sie das eingesetzte Schmiermittel stets an diese Einsatztemperaturen an.
Der Stahlblechkäfig führt jede Nadelrolle parallel zur Lagerachse und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper. Dies mindert Reibungsverluste im Vergleich zu vollnadeligen Führungen, bei denen aneinander reibende Rollen zu zusätzlicher Wärmeentwicklung führen können.
Nein, dieser Nadelkranz besitzt keine integrierte Dichtung. Schmierstoffversorgung und Schutz vor Schmutzeintrag müssen daher durch externe Dichtelemente an Gehäuse oder Welle gelöst werden. Die offene Bauweise erlaubt eine direkte Versorgung über eine umlaufende Getriebe- oder Ölschmierung.