INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,07 € | 20,28 € |
| 25 | 2,14 € | 19,21 € |
| 50 | 3,20 € | 18,15 € |
Der einreihige Nadelkranz K45-53-22 von INA bietet eine kompakte Lagerungslösung für Wellen mit 45 mm Durchmesser bei 22 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K45-53-22 stellt eine montagefertige Einheit aus Nadelrollen und einem führenden Käfig dar. Da dieses Wälzlager ohne eigene Innen- und Außenringe auskommt, nutzen die Nadelrollen direkt die gehärteten Oberflächen von Welle und Gehäusebohrung als Laufbahn. Das Bauteil von INA beansprucht radial lediglich die Bauhöhe der Wälzkörper zwischen 45 mm Innen- und 53 mm Außendurchmesser. Konstruktionen mit extrem begrenztem radialem Einbauraum profitieren von dieser Bauart.
Lagerungen mit dem Nadelkranz K45-53-22 eignen sich vor allem für Einbaustellen, an denen hohe Radialkräfte auf engstem Raum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Wellen- und Gehäuseführungen im allgemeinen Maschinenbau. Weil der Kranz das geringe Radialspiel direkt über die umgebenden Bauteile definiert, lassen sich steife Lageranordnungen mit präziser Führung umsetzen. Voraussetzung für den Betrieb bleibt stets, dass Welle und Gehäuse als geschliffene und gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in der einreihigen Nadelreihe achsparallel und verhindert die direkte Berührung benachbarter Nadeln. Dadurch sinkt die innere Reibung im Lager im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen, was höhere Drehzahlen ermöglicht. Der Käfig hält die Rollen auch im ausgebauten Zustand zusammen, wodurch sich Montagevorgänge in Fertigung und Werkstatt zweckmäßig gestalten lassen. Zudem deckt der Stahlblechkäfig einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus Nadelrollen und einem formstabilen Käfig ohne Innen- oder Außenring. Er führt Wälzkörper achsparallel auf einer Wellenabmessung von 45 mm bei 53 mm Außendurchmesser. Durch die direkte Abwälzung auf Welle und Gehäuse ermöglicht das Bauteil tragfähige Radialführungen bei minimalem Raumbedarf.
Die Bohrung beträgt 45 mm, der Außendurchmesser misst 53 mm und die Baubreite liegt bei 22 mm. Diese Abmessungen entsprechen dem Hüllkreis der Nadelrollen. Die radiale Bauhöhe ergibt sich rein rechnerisch aus der Differenz zwischen Wellen- und Gehäusedurchmesser, was die Lagerung extrem flach hält.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +150 Grad. Der verbaute Käfig aus Stahlblech behält in dieser Spanne seine mechanische Festigkeit. Bei der praktischen Auslegung begrenzt in vielen Fällen eher das gewählte Schmiermittel die tatsächlich erreichbare Dauertemperatur der Lagerstelle.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadeln voneinander und reduziert gegenseitige Reibung der Wälzkörper. Gleichzeitig führt er die Rollen achsparallel durch die lastfreie Zone, wodurch ein Schränken der Nadeln verhindert wird. Dadurch eignet sich die Konstruktion für höhere Drehzahlen als vergleichbare vollnadelige Lagerungen.
Da der Nadelkranz ohne eigene Ringe ausgeführt ist, müssen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen übernehmen. Diese Kontaktflächen erfordern eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche. Entsprechende Härte sowie geringe Rauheitswerte an der Welle sind erforderlich, um vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper vorzubeugen.
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