KOYO
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Einreihiger Nadelkranz K45X50X17 H von JTEKT-KOYO mit gehärtetem Stahlkäfig für 45 mm Wellendurchmesser und minimalen radialen Bauraum.
Der Nadelkranz K45X50X17 H führt zylindrische Nadelrollen präzise in einer Reihe und fungiert als montagefertige Wälzkörper-Käfig-Einheit. Dieses Wälzlager ermöglicht tragfähige Lagerungen bei kleinstem radialem Bauraum, da es direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung läuft. Durch den Entfall eigener Lagerringe bestimmt ausschließlich der Durchmesser der Wälzkörper die radiale Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie einer Breite von 17 mm eignet sich das Bauteil für kompakte Getriebe- und Wellenlagerungen.
Der Nadelkranz K45X50X17 H eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit hoher radialer Belastung bei stark begrenztem Bauraum. Typische Einsatzbereiche bilden Getriebestufen, Planetenräder und Zwischenwellen, bei denen die umgebenden Bauteile als gehärtete Laufbahnen dienen. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenringe reduzieren Sie das rotierende Gesamtgewicht und sparen wertvollen Einbauraum.
Die achsparallele Führung der Nadelrollen durch den Käfig verhindert das Schränken der Wälzkörper in der lastfreien Zone. Dadurch lässt sich das Lager auch bei höheren Drehzahlen wirksam betreiben.
Der gehärtete Stahlkäfig verleiht dem Nadelkranz K45X50X17 H eine hohe Formstabilität unter wechselnden Beschleunigungskräften. Er hält die Nadelrollen auf Abstand, wodurch die Reibung zwischen den Wälzkörpern sinkt und die Wärmeentwicklung gering bleibt. Zudem deckt das Bauteil einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Konstrukteure sollten beachten, dass Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen ausgeführt sein müssen. Eine entsprechende Härtung und feine Oberflächenbearbeitung der Anlaufflächen sind Voraussetzung für die volle Funktionstüchtigkeit des Lagers.
Dieser einreihige Kranz besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm und eine Breite von 17 mm. Durch die geringe radiale Bauhöhe ermöglicht das Bauteil besonders schlanke Lagerkonstruktionen, sofern Welle und Gehäuse als gehärtete Gegenlaufbahnen vorbereitet sind.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und trennt sie zuverlässig voneinander. Auf diese Weise verhindert er den direkten Kontakt benachbarter Nadeln, verringert die innere Reibung und wirkt einem Schränken der Rollen entgegen. Zudem widersteht die Ausführung wirkenden Fliehkräften sowie raschen Drehzahlwechseln im laufenden Betrieb.
Da der Nadelkranz K45X50X17 H ohne Innen- und Außenring ausgeführt ist, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, geschliffen und frei von Formfehlern sein. Nur durch ausreichend maßhaltige und tragfähige Laufbahnen erreicht die Lagerstelle ihre vorgesehene Lebensdauer und Laufruhe.
Die Auslegung erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Wälzkörper und der gehärtete Käfig ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf ein Schmiermittel zu achten, das für diese thermischen Bedingungen spezifiziert ist.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Nadellagern besteht ein Nadelkranz ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Durch den Wegfall massiver Außen- und Innenringe entspricht der radiale Platzbedarf lediglich dem Durchmesser der Nadeln. Das verringert das Gewicht der Konstruktion und erlaubt minimale Gehäuseabmessungen bei beachtlicher radialer Tragkraft.
Die axiale Fixierung erfolgt über die umgebenden Konstruktionselemente wie Anlaufscheiben, Wellenschultern oder Sicherungsringe im Gehäuse. Da der Nadelkranz keine eigenen Ringborde besitzt, müssen seitliche Führungsflächen den Kranz und die Wälzkörper führen. Diese Flächen erfordern eine saubere Bearbeitung, um Anlaufverschleiß zu minimieren.