K40X47X18 Nadelkränze von KOYO
K40X47X18 Nadelkränze von KOYO

KOYO

Nadelkränze KOYO K40X47X18

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
47 mm
Breite
18 mm
Käfig
Stahlblechkäfig
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Nadelreihen
einreihiger Kranz
Gewicht
0,041 kg
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Nadelkränze KOYO K40X47X18
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Nadelkränze KOYO K40X47X18

Der Nadelkranz K40X47X18 von JTEKT-KOYO bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 40x47x18 mm für Anwendungen mit minimalem radialem Bauraum.

Der einreihige Nadelkranz K40X47X18 fungiert als eigenständiges Wälzlager ohne eigene Innen- oder Außenringe. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 18 mm nutzt dieses Bauteil direkt die Welle und das Gehäuse als Laufbahn. Hersteller JTEKT-KOYO stattet den Kranz mit einem geführten Stahlblechkäfig aus. Diese Bauweise ermöglicht hohe radiale Tragfähigkeit bei geringer Bauhöhe, wodurch sich Konstruktionen mit eng begrenzten Einbauverhältnissen zielgerichtet umsetzen lassen.

Wofür eignet sich der Nadelkranz K40X47X18?

Der Nadelkranz K40X47X18 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Wälzlager zu viel radialen Bauraum beanspruchen. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau, in Planetenradlagerungen oder bei Hebel- und Gestängeverbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung abrollen, verlangt die Anwendung entsprechend gehärtete und geschliffene Gegenlaufbahnen. Das Bauteil nimmt bei schlanker Bauform hohe radiale Kräfte auf.

Welche Vorteile bringt der Stahlblechkäfig im Betrieb?

Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper achsparallel und trennt benachbarte Nadelrollen voneinander. Dadurch vermindert die Konstruktion gegenseitige Berührungsreibung der Nadeln, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Konstrukteure und Instandhalter sollten bei der Montage berücksichtigen, dass die umgebenden Komponenten die Schmierung kontinuierlich aufrechterhalten und die axialen Anlaufflächen seitlich passend geführt werden.

Was zeichnet den Nadelkranz K40X47X18 aus?

Ein Nadelkranz K40X47X18 besteht aus Nadelrollen und einem Stahlblechkäfig, verzichtet jedoch auf Innen- und Außenringe. Mit den Hauptabmessungen 40 mm Innendurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite beansprucht die Lagerung eine minimale radiale Bauhöhe. Er nimmt hohe Radialkräfte auf kleinstem Raum auf.

Welche Gegenlaufflächen benötigt der einreihige Nadelkranz?

Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als innere und äußere Wälzkörperlaufbahn. Die Kontaktflächen müssen für den ordnungsgemäßen Betrieb gehärtet und geschliffen sein. Weiche oder unzureichend bearbeitete Oberflächen führen unter radialer Last zu vorzeitigem Verschleiß und beeinträchtigen die Führung der Nadeln.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager spezifiziert?

Der zulässige Temperaturbereich für diesen Nadelkranz liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzend wirken hierbei das Verhalten des Schmierstoffs sowie die Werkstoffstabilität des Käfigs. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Stahlblechkäfig seine Formstabilität bei, sodass er für die meisten industriellen Anwendungen im Maschinenbau problemlos verwendet werden kann.

Wie wird das Radialspiel bei diesem Nadelkranz bestimmt?

Das wirksame Betriebsspiel ergibt sich nicht aus dem Nadelkranz selbst, sondern aus den gefertigten Durchmessern der Welle und des Gehäuses. Konstrukteure beeinflussen die Lagerluft über die gezielte Passungswahl beider Gegenlaufflächen. Eine sorgfältige Abstimmung der Toleranzen wirkt unerwünschtem Spiel sowie einem Klemmen der Wälzkörper im Betrieb entgegen.

Wie erfolgt die Schmierung des Nadelkranzes K40X47X18?

Da Nadelkränze eine offene Bauform aufweisen, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion, meist durch Öl- oder Fettschmierung. Schmierstoffkanäle im Gehäuse oder Querbohrungen in der Welle leiten das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper heran. Die gewählte Schmierung muss zudem zur Betriebstemperatur von bis zu +120 Grad passen.

Worauf ist bei der axialen Führung des Käfigs zu achten?

Der Nadelkranz überträgt ausschließlich radiale Kräfte und benötigt seitliche Anlaufflächen, um axial in Position gehalten zu werden. Konstrukteure nutzen dazu meist Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder passende Anlaufscheiben. Diese seitlichen Flächen sollten feinstbearbeitet sein, damit der anlaufende Stahlblechkäfig im Drehbetrieb keinen übermäßigen Reibungswiderstand erfährt.

JTEKT Europe Bearings BV
Markerkant 13-01, 1314 Almere, Netherlands
info-eu@jtekt.com, https://jtekt-bearings.eu/de/kontakt.html
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