INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,38 € | 45,24 € |
| 35 | 4,76 € | 42,86 € |
Der Nadelkranz K68-74-35 -ZW von INA bietet als zweireihiger Wälzkörperkranz mit den Maßen 68x74x35 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum.
Der Nadelkranz K68-74-35 -ZW besteht aus achsparallel geführten Nadelrollen in einem zweireihigen Stahlblechkäfig. Da Innen- und Außenring bei dieser Lagerform komplett entfallen, rollen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Diese Konstruktion beansprucht lediglich eine minimale radiale Wandstärke und erlaubt eine außerordentlich kompakte Gestaltung der Lagerstelle. Die zweireihige Bauweise stützt radiale Lasten ab, während die Stege des Käfigs den direkten Kontakt benachbarter Nadeln vermeiden sollen.
Dieser zweireihige Nadelkranz eignet sich für kompakte Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau, wenn Wellen und Gehäusebohrungen gehärtet ausgeführt sind. Ein zweireihiger Nadelkranz kommt bevorzugt dann zum Einsatz, wenn für klassische Wälzlager kein ausreichender Bauraum zur Verfügung steht, zugleich aber erhebliche Radialkräfte übertragen werden müssen. Mit einer Breite von 35 mm verteilt die Bauteilgeometrie auftretende Lasten auf eine breite Abstützfläche. Das offene Bauteil wird unkompliziert über den Schmierstoffkreislauf der umliegenden Konstruktion mit Öl oder Fett versorgt.
Das Nachsetzzeichen ZW verweist auf die zweireihige Anordnung der Nadelrollen. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass die Welle mit 68 mm Durchmesser und das Gehäuse mit 74 mm Bohrung direkt als gehärtete und geschliffene Laufbahnen dienen. Das Betriebsspiel entsteht somit erst durch die gewählten Fertigungstoleranzen dieser Anschlussteile. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Zudem ist im Gehäuse eine geeignete axiale Führung, beispielsweise über Anlaufscheiben, vorzusehen.
Ein Nadelkranz dieser Bauart verzichtet auf eigene Lagerringe und besteht rein aus Nadelrollen mit Käfigführung. Das Nachsetzzeichen ZW signalisiert zwei parallele Nadelreihen. Dadurch nimmt das Bauteil hohe radiale Kräfte auf, erfordert jedoch gehärtete und geschliffene Laufflächen direkt auf Welle und Gehäusebohrung.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 68 mm, einen Außendurchmesser von 74 mm sowie eine Gesamtbreite von 35 mm. Durch den geringen Querschnitt lassen sich besonders kompakte Konstruktionen mit geringem radialem Bauraumbedarf realisieren.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und soll die gegenseitige Berührung benachbarter Nadelrollen vermeiden. Er führt die Nadeln präzise achsparallel zur Lagerachse, wodurch Schränkungsbewegungen vermieden werden. Zudem ermöglicht die Käfigführung höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Lagerungen.
Der zulässige Betriebsbereich des Nadelkranzes liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieses Rahmens behalten die Nadelrollen sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion ist sicherzustellen, dass das eingesetzte Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert ist.
Da der Kranz ohne Innen- und Außenring montiert wird, besitzt er keine feste werksseitige Lagerluft. Das tatsächliche Radialspiel wird vollständig durch die Maßtoleranzen der Welle sowie der Gehäusebohrung definiert und muss bei der Fertigung der umgebenden Komponenten konstruktiv festgelegt werden.
Der Nadelkranz selbst verfügt über keinerlei Dichtungen und läuft vollkommen offen im Einbauraum. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit sowie das Austreten von Schmierstoff zu vermeiden, muss das umgebende Gehäuse mit entsprechenden Wellendichtringen oder Abdeckungen versehen werden.
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