NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,62 € | 68,84 € |
| 30 | 7,24 € | 65,22 € |
Der einreihige Nadelkranz K130X137X24 von NTN ermöglicht mit 130 mm Bohrung und 137 mm Außendurchmesser tragfähige Lagerungen auf engstem radialen Raum.
Der Nadelkranz K130X137X24 von NTN bildet als eigenständige Funktionseinheit die Basis für radiale Wälzlagerungen, bei denen Welle und Gehäuse direkt als gehärtete Laufbahnen dienen. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht dieses Wälzlager einen besonders geringen radialen Bauraum bei einer Breite von 24 mm. Die einreihige Ausführung führt die zylindrischen Nadelrollen achsparallel und eignet sich für Konstruktionen, die eine hohe radiale Tragfähigkeit bei minimaler radialer Bauhöhe verlangen.
Dieser Nadelkranz kommt vor allem in kompakten Lagerungsanordnungen zum Tragen, wenn konventionelle Wälzlager aus Platzgründen nicht integriert werden können. Das Bauteil nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und verlangt gehärtete sowie geschliffene Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäusebohrung. Weil die Wälzkörper unmittelbar auf den Baugruppenkomponenten abrollen, entsteht eine steife Lagerung mit geringem Trägheitsmoment. Für technische Konstruktionen bietet die Bauform eine platzsparende Lösung bei Wellendurchmessern von 130 mm.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper während der Drehung. Auf diese Weise verringert sich die innere Reibung bei höheren Umlaufgeschwindigkeiten. Der Nadelkranz ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Bei der konstruktiven Auslegung ist auf eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung zu achten, um Reibung und Erwärmung im Käfig und auf den Laufbahnen zu begrenzen.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 137 mm und einer Breite von 24 mm beansprucht der Kranz minimalen radialen Bauraum. Diese Maße gestatten eine direkte Wälzkörperführung zwischen Welle und Gehäusebohrung, wodurch auf eigene Lagerringe verzichtet werden kann.
Da der Kranz ohne Innen- und Außenring geliefert wird, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feinbearbeitet und präzise geschliffen sein, damit die Nadelrollen gleichmäßig abrollen und vorzeitigem Verschleiß vorgebeugt wird. Entsprechende Toleranzen sind bei der Wellen- und Gehäuseauslegung vorzusehen.
Ausgelegt ist der Kranz für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor ist dabei unter anderem der Werkstoff des Stahlblechkäfigs im Zusammenspiel mit dem verwendeten Schmiermittel. Innerhalb dieser Grenzen arbeitet der Kranz betriebssicher in Industrieanwendungen, sofern der Schmierstoff für diesen Bereich freigegeben ist.
Er führt die einzelnen Nadeln achsparallel und trennt benachbarte Wälzkörper, um reibungsbedingten Verschleiß durch Gleitkontakt zu vermeiden. Der Käfig unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung über den Umfang und stabilisiert die Nadeln in der lastfreien Zone. Dadurch lässt sich der Nadelkranz auch bei höheren Drehzahlen betreiben.
Nadelkränze dieser Bauart nehmen rein radiale Kräfte auf. Zur Fixierung der Welle in Längsrichtung oder zur Aufnahme von Axialkräften müssen zusätzliche Bauteile wie Axialscheiben, Anlaufbunde oder separate Axiallager in die Baugruppe eingeplant werden. Der Kranz selbst lässt eine freie axiale Verschiebbarkeit zu.
Die Schmierung erfolgt je nach Anlagenkonzeption über Schmierfett oder Öl, das über das Gehäuse oder Schmierbohrungen zugeführt wird. Da der Kranz keine integrierten Dichtungen besitzt, ist das Lagersystem über externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt und Schmierstoffverlust abzusichern. Eine regelmäßige Schmierstoffkontrolle unterstützt die Langlebigkeit der Kontaktflächen.