NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,51 € | 9,67 € |
| 50 | 1,02 € | 9,16 € |
| 100 | 1,53 € | 8,65 € |
Der Nadelkranz K60X65X30 von NKE Steyr bietet mit 60x65x30 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum ohne eigene Lagerringe.
Der Nadelkranz K60X65X30 fungiert als eigenständige Wälzkörperbaugruppe für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen dienen. Diese Bauform verzichtet auf Innen- und Außenringe, wodurch die radiale Schnitthöhe lediglich dem Nadeldurchmesser entspricht. Bei einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von 30 mm nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte auf. Damit stellt diese Ausführung von NKE Steyr eine platzsparende Lösung für kompakte Wellenlagerungen dar.
Konstrukteure nutzen diesen Nadelkranz vor allem dort, wo wenig radialer Einbauraum zur Verfügung steht und vorrangig radiale Kräfte wirken. Typische Einsatzorte umfassen Getriebe und kompakte rotierende Wellenlagerungen im Maschinenbau. Da das Wälzlager keine axialen Führungskräfte aufnehmen kann, arbeitet es in der Praxis stets als reines Loslager oder in Kombination mit separaten Axiallagern.
Weil der Nadelkranz K60X65X30 ohne Ringe montiert wird, bestimmen die angrenzenden Maschinenteile die Funktion der Lagerstelle maßgeblich. Welle und Gehäusebohrung müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um als belastbare Wälzlagerlaufbahnen zu dienen. Vor dem Einbau sind neben den Anschlussmaßen von 60 mm Wellendurchmesser und 65 mm Gehäusebohrung auch Führungsflächen für den Nadelkäfig vorzusehen. Seitliche Anlaufflächen an Wellenschultern oder Anlaufscheiben begrenzen das Axialspiel und führen die Nadelrollen im laufenden Betrieb.
Die Baugruppe weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 65 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Durch die geringe radiale Bauhöhe von 2,5 mm ermöglicht das Bauteil kompakte Lagerstellen mit radialer Tragfähigkeit bei minimalem radialem Platzbedarf.
Konstruktionsbedingt überträgt dieses Wälzlager ausschließlich radiale Kräfte über den Linienkontakt der Nadelrollen. Axiale Belastungen fängt der Nadelkranz nicht ab. Treten im Betrieb axiale Kräfte auf, wird die Lagerung um separate Axiallager oder stirnseitige Anlaufscheiben ergänzt, welche die Axialkräfte aufnehmen.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus dem Führungskäfig und den darin gehaltenen Nadelrollen. Die gehärtete Welle und das Gehäuse dienen direkt als innere und äußere Laufbahn. Dieses Konstruktionsprinzip spart Gewicht sowie Einbauraum und erlaubt eine steife Lagerung bei geringem Außendurchmesser.
Da dieser Nadelkranz offen und ohne integrierte Dichtungen aufgebaut ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über das umgebende Maschinensystem. Die Schmierung kann je nach Konstruktion mit Getriebeöl oder Wälzlagerfett erfolgen. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung dient dazu, Reibung und Verschleiß an Käfig und Rollen zu reduzieren.
Welle und Aufnahmebohrung fungieren als direkte Wälzkörperlaufbahnen und müssen daher eine ausreichende Oberflächenhärte sowie feingeschliffene Laufflächen aufweisen. Eine unzureichende Bearbeitung führt zu vorzeitigem Verschleiß. Zudem sind Rundheit und Fluchtungsgenauigkeit nötig, damit die Nadeln über die gesamte Breite von 30 mm gleichmäßig tragen.
Das Betriebsspiel ergibt sich erst nach der Montage aus den tatsächlichen Fertigungstoleranzen von Welle und Gehäusebohrung. Da keine festen Innen- oder Außenringe existieren, wird die gewünschte Lagerluft über die Passungsmaße der direkt genutzten Laufbahnen an die Erfordernisse der Konstruktion angepasst.
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