NKE
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| 150 | 0,69 € | 3,93 € |
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Der Nadelkranz K43X48X17 von NKE Steyr bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Abmessungen 43x48x17 mm für direkt geführte Wellen.
Der Nadelkranz K43X48X17 von NKE Steyr dient der radialen Lagerung von Wellen auf engem Raum. Das Bauteil führt zylindrische Nadelrollen parallel zur Lagerachse und kommt ohne Innen- oder Außenringe aus. Mit einer Bohrung von 43 mm, einem Außendurchmesser von 48 mm sowie einer Breite von 17 mm beansprucht dieses Wälzlager radial lediglich den Durchmesser der Nadelrollen. Die Baugruppe lässt sich direkt in Konstruktionen integrieren, um Radialkräfte bei minimalem Platzbedarf aufzunehmen.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung begrenzt ist. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt der Nadelkranz hohe radiale Kräfte auf. Typische Einsatzgebiete sind kompakte Baugruppen, bei denen Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radiallasten auf. Treten in der Lagerung axiale Kräfte auf, lässt sich die Einheit mit separaten Axiallagerungen kombinieren.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring gefertigt ist, bestimmen die angrenzenden Maschinenteile die Funktion der Lagerung. Welle und Gehäusebohrung müssen als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahnen ausgeführt sein. Zudem benötigt das Lager eine axiale Führung durch seitliche Anlaufflächen wie Wellenschultern oder Anlaufscheiben, damit der Käfig im Betrieb in Position bleibt. Eine stetige Schmiermittelzufuhr ist erforderlich, da der offene Nadelkranz Schmierstoff direkt an den Kontaktflächen benötigt.
Die Baugruppe weist einen Innendurchmesser von 43 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm und eine Baubreite von 17 mm auf. Die radiale Bauhöhe entspricht dem Durchmesser der geführten Nadelrollen. Diese Geometrie ermöglicht besonders schlanke Lagerstellen.
Das Bauteil nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und fungiert als Loslager. Durch die Linienberührung der zylindrischen Nadelrollen verteilt sich die Last über eine breite Fläche, wodurch hohe Tragkräfte möglich sind. Zur Aufnahme von Axialkräften ist die Kombination mit einem separaten Axiallager erforderlich.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring läuft, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und frei von Riefen sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Unzureichende Härte oder Oberflächengüte mindert die Tragfähigkeit der Lagerstelle.
Der Nadelkranz besitzt keine integrierte axiale Fixierung. Die seitliche Führung des Käfigs und der Nadelrollen muss durch gehärtete Anlaufflächen an der Welle oder im Gehäuse erfolgen. Häufig kommen dafür geschliffene Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder separat montierte Anlaufscheiben zum Einsatz.
Die Lagerstelle kann je nach Betriebsbedingungen und Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl geschmiert werden. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt das Schmiermittel direkt an die Kontaktzonen zwischen Käfig, Nadeln und Gegenlaufbahnen.
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