NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,32 € | 5,99 € |
| 50 | 0,64 € | 5,67 € |
| 150 | 0,95 € | 5,36 € |
| 250 | 1,27 € | 5,04 € |
Der Nadelkranz K38X43X17 von NKE Steyr ermöglicht mit 38 mm Innenmaß und 43 mm Außendurchmesser tragfähige Lagerungen auf engstem radialem Raum.
Der Nadelkranz K38X43X17 dient als montagefertige Funktionseinheit zur Aufnahme hoher radialer Kräfte bei minimalem radialem Bauraumbedarf. Das Wälzlager von NKE Steyr führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in präzisen Käfigtaschen. Weil Innen- und Außenring fehlen, entspricht die gesamte radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Wälzkörper. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft gezielt, um kompakte Getriebe, Umlenkrollen oder Hebelmechaniken gewichtssparend zu gestalten. Bei entsprechender Härtung der umgebenden Bauteile übernimmt die Welle direkt die Funktion der inneren Laufbahn.
Der Nadelkranz K38X43X17 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen reiner Radialkraftkontakt auf begrenztem Bauraum gefordert ist. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Bauteil hohe Radiallasten auf. Axialkräfte kann diese Bauform hingegen nicht aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen und mechanischen Antrieben mit reduziertem Einbauraum. Das Bauteil bietet dabei eine geringe Massenträgheit und gute Drehzahleignung im Vergleich zu vollnadeligen Lagervarianten.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe ausgeführt ist, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Wälzkörperlaufbahnen gefertigt sein. Die 38 mm Bohrung sitzt unmittelbar auf dem Wellenzapfen, während der Außendurchmesser von 43 mm in der Gehäusebohrung läuft. Neben der Härte sind auch Oberflächengüte und Rundheit der Gegenlaufflächen zu beachten. Seitliche Anlaufflächen an Schultern oder Sicherungsringen führen den Käfig axial und halten die Nennbreite von 17 mm im vorgesehenen Spielraum. Passende Schmierung mit Schmierfett oder Getriebeöl trägt dazu bei, vorzeitigen Verschleiß zu mindern.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 38 mm, einen Außendurchmesser von 43 mm sowie eine Baubreite von 17 mm. Daraus ergibt sich eine minimale radiale Bauhöhe für kompakte Lagerstellen. Diese genormten Nennmaße erleichtern den gezielten Austausch in bestehenden Baugruppen.
Reine Radialkräfte werden durch den flächigen Linienkontakt der zylindrischen Nadeln wirkungsvoll aufgenommen. Für axiale Kräfte ist der Nadelkranz konstruktionsbedingt nicht ausgelegt. Treten im Betrieb zusätzliche Axialkräfte auf, müssen Sie diese durch separate Anlaufscheiben, Axial-Nadellager oder benachbarte Rillenkugellager abstützen.
Der Verzicht auf eigene Ringe spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerstelle erheblich. Das Lager nutzt stattdessen direkt die gehärtete Welle sowie die bearbeitete Gehäusebohrung als Laufbahnen. Diese Bauart erlaubt besonders steife Wellenkonstruktionen bei gleichzeitig kompakten Außenabmessungen des Maschinengehäuses.
Geführte Nadelrollen rollen berührungsfrei aneinander vorbei, wodurch schädliche Gleitreibung zwischen benachbarten Wälzkörpern entfällt. Die Stege des Käfigs halten die Nadeln auch in lastfreien Zonen achsparallel und verhindern ein Schränken. Dadurch sind mit einem Nadelkranz höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Ausführungen möglich.
Schmieröl oder Wälzlagerfett eignen sich gleichermaßen für die Versorgung der Wälzkörper und Käfigstege. Weil der Nadelkranz offen und ohne Dichtungen ausgeführt ist, muss das Schmiermittel über das umgebende Gehäuse oder externe Dichtsysteme im Bauraum gehalten werden. Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach Betriebstemperatur und Drehzahl.
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