NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,17 € | 3,19 € |
| 50 | 0,34 € | 3,02 € |
| 150 | 0,51 € | 2,85 € |
| 250 | 0,68 € | 2,68 € |
Der Nadelkranz K17X21X17 von NKE Steyr ermöglicht eine radiale Lagerung auf engstem Raum mit 17 mm Bohrung, 21 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite.
Der Nadelkranz K17X21X17 bildet eine einbaufertige Einheit aus Wälzkörpern und Käfig zur direkten Montage zwischen Welle und Gehäusebohrung. Da dieses Bauteil ohne eigene Ringe auskommt, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen. Sie erhalten damit eine platzsparende Konstruktion, die hohe Radialkräfte aufnimmt und gleichzeitig eine achsparallele Führung der Wälzkörper im Betrieb unterstützt.
Konstrukteure greifen zu dieser Bauform, wenn im radialen Bauraum kaum Platz für ein komplettes Wälzlager mit Innen- und Außenring vorhanden ist. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen nimmt das Lager erhebliche Radialkräfte auf, während es rein als Loslager fungiert und keine axialen Kräfte übertragen kann. Der Einsatz erfolgt typischerweise dort, wo gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Laufbahn dienen.
Bei der Verwendung dieser Lagereinheit müssen Welle und Gehäusebohrung als präzise Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Gehärtete und feinstbearbeitete Laufflächen sind erforderlich, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem bestimmt die Maßhaltigkeit der umgebenden Bauteile das spätere Betriebsspiel. Bei der Konstruktion ist zudem auf eine geeignete axiale Führung des Käfigs sowie eine ausreichende Schmierung zu achten.
Der Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 21 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Durch diesen geringen Querschnitt lässt sich die Lagerung direkt in Konstruktionen mit sehr eng bemessenen Bauräumen integrieren.
Der Nadelkranz dient ausschließlich zur Aufnahme von Radiallasten. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen bietet er eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Axiale Kräfte kann dieses Lager prinzipbedingt nicht übertragen, weshalb bei Bedarf ein separates Axiallager ergänzt werden muss.
Der Verzicht auf Innen- und Außenring reduziert die radiale Bauhöhe auf ein Minimum. Welle und Gehäusebohrung dienen dabei unmittelbar als Laufbahnen. Dies spart Bauraum sowie Gewicht und erlaubt eine direkte Lagerung kompakter Wellenabschnitte.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, hängt die resultierende Lagerluft direkt von den Toleranzen der Welle und der Gehäusebohrung ab. Durch die gezielte Maßauslegung der Gegenlaufflächen legen Konstrukteure das gewünschte Betriebsspiel für den jeweiligen Anwendungsfall individuell fest.
Da die Nadelrollen direkt auf der Welle abrollen, muss deren Oberfläche als vollwertige Wälzlagerlaufbahn ausgeführt sein. Dies erfordert eine entsprechende Oberflächenhärte sowie eine feine Oberflächengüte, um Pittings und übermäßigem Abrieb im Dauerbetrieb wirksam vorzubeugen.
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