INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,53 € |
| 50 | 0,90 € | 8,08 € |
| 100 | 1,35 € | 7,63 € |
Der einreihige Nadelkranz K42-47-17 von INA bietet eine kompakte Lagerung für 42 mm Wellen bei minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K42-47-17 führt zylindrische Wälzkörper direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, ohne dass separate Innen- oder Außenringe erforderlich sind. Dieses einreihige Wälzlager von INA benötigt durch seine Abmessungen mit 42 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite nur sehr wenig radialen Einbauraum. Durch den Wegfall massiver Laufringe ermöglicht das Bauteil besonders schlanke Konstruktionen, wenn Welle und Gehäuse gehärtete Laufbahnen aufweisen.
Der Nadelkranz K42-47-17 eignet sich vor allem für Lagerstellen, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung stark begrenzt ist. Da die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle abrollen, lassen sich hoch belastbare Lagerungen mit geringem Bauteilgewicht realisieren. Voraussetzung dafür sind gehärtete sowie fein bearbeitete Wellen- und Gehäuselaufbahnen, um die radiale Tragfähigkeit der Anordnung zu nutzen. Zudem müssen angrenzende Komponenten die axiale Führung der Wälzkörper übernehmen.
Der integrierte Stahlblechkäfig des K42-47-17 führt die Nadelrollen achsparallel und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper untereinander. Dies vermindert Reibungsverluste und erlaubt höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen. Gleichzeitig deckt die Einheit einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Bei der Konstruktion ist auf eine ausreichende axiale Anlauffläche durch Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben zu achten, da der Käfig Axialkräfte bauartbedingt nicht aufnehmen kann.
Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 17 mm baut der Nadelkranz radial sehr kompakt. Da separate Innen- und Außenringe entfallen, lässt sich die Lagerstelle platzsparend gestalten, sofern die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet ausgeführt sind.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den zylindrischen Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Anders als vollständige Nadellager besitzt er weder Innen- noch Außenringe. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Das spart Bauraum und Gewicht, erfordert jedoch entsprechend gehärtete Gegenlaufflächen am Einbauort.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand und verhindert ein Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper. Zudem sorgt er für eine achsparallele Führung der Nadeln. Dadurch eignet sich die Lagerung für höhere Drehzahlen als vergleichbare vollnadelige Ausführungen und reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Der formstabile Stahlblechkäfig behält auch bei Erwärmung seine mechanischen Führungseigenschaften bei. Für den Betrieb ist darauf zu achten, dass das eingesetzte Schmiermittel, ob Fett oder Getriebeöl, für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, müssen Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen. Die Oberflächen erfordern eine ausreichende Härte sowie eine feine Bearbeitung durch Schleifen oder Honen. Nur mit maßhaltigen Gegenflächen erreicht die Anordnung ihre vorgesehene Lebensdauer und Funktion.
Der Kranz nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und besitzt keine Borde zur Übertragung von Axialkräften. Die axiale Führung erfolgt über angrenzende Bauteile wie Wellenschultern, Gehäuseabsätze oder separate Anlaufscheiben. Zwischen diesen Führungsflächen muss ausreichend seitliches Spiel vorhanden sein, damit der Käfig frei rotieren kann.
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