NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,10 € | 1,92 € |
| 100 | 0,20 € | 1,82 € |
| 250 | 0,30 € | 1,72 € |
| 500 | 0,40 € | 1,62 € |
Die Nadelhülse HK1010 FM von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 10x14x10 mm eine kompakte Radiallagerung auf engstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK1010 FM ist ein spanlos geformtes, dünnwandiges Wälzlager für Anwendungen mit minimalem radialem Bauraum. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm sowie eine Breite von 10 mm. Als einreihiges Lager nimmt die Hülse radiale Kräfte direkt über die gehärtete Welle auf. Sie eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Gehäuse keine eigene Laufbahn darstellt und das Gewicht gering bleiben soll.
Konstrukteure greifen auf die Nadelhülse HK1010 FM zurück, wenn herkömmliche Radiallager zu viel radialen Platz beanspruchen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen, Getriebestufen sowie schwenkbaren Mechanismen mit begrenztem Einbauraum. Da die Wälzkörperführung ohne Innenring erfolgt, spart die Baugruppe Bauraum und Masse. Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Drehbewegungen präzise und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Laufbahn.
Diese Variante ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Für einen störungsfreien Betrieb ist daher eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich. Da keine Nachschmierbohrung in der Hülse vorhanden ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsseitig über die Welle oder während der Erstmontage. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt und erfordert passgenaue Gehäusebohrungen zur formschlüssigen Fixierung.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm und eine Breite von 10 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe HK1010. Aufgrund der geringen radialen Querschnittshöhe von lediglich 2 mm lässt sich die Lagerung platzsparend in Gehäuse einpassen.
In der Regel läuft dieses Wälzlager direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Diese Bauweise reduziert den radialen Bauraumbedarf sowie das Gesamtgewicht der Konstruktion. Falls die Welle nicht als Wälzkörperlaufbahn gehärtet werden kann, lässt sich das Lager mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die dünnwandige Hülse wird mit einem geeigneten Montagewerkzeug in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den definierten Presssitz erhält der spanlos geformte Außenring seine zylindrische Form und wird axial sowie radial fixiert. Zusätzliche Sicherungsringe oder Sprengringe sind für die axiale Lagesicherung im Gehäuse nicht erforderlich.
Weil die Nadelhülse ohne integrierte Schmierbohrung gefertigt ist, kann kein Schmierstoff von außen durch die Hülse zugeführt werden. Die Schmiermittelversorgung muss vor dem Einbau als Initialschmierung mit Fett erfolgen oder im laufenden Betrieb über Schmierkanäle in der Welle beziehungsweise ein umgebendes Ölbad stattfinden.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine mechanische Stabilität. Für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist stets darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff sowie externe Dichtelemente für die auftretenden Betriebstemperaturen ausgelegt sind.
Bei der offenen Ausführung ohne Dichtung können Fremdkörper ungehindert in das Innere gelangen und Schmiermittel austreten. Zum Schutz vor Staub, Schmutzpartikeln oder Spritzwasser sind separate Dichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Anschlusskonstruktion vorzusehen. Eine wirksame externe Abdichtung trägt entscheidend zur Lebensdauer der Nadeln und Laufbahnen bei.