NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,49 € |
| 100 | 0,26 € | 2,36 € |
| 250 | 0,39 € | 2,23 € |
| 500 | 0,53 € | 2,09 € |
Die Nadelhülse HK1616 F von NTN bietet mit den Maßen 16x22x16 mm eine kompakte Lagerung für hohe Radialkräfte bei minimalem Bauraum.
Dieses Wälzlager gehört zur Gruppe der Nadelhülsen und zeichnet sich durch einen besonders dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus. Die Nadelhülse HK1616 F führt die Nadelrollen in einem stabilen Stahlblechkäfig, der für einen gleichmäßigen Lauf sorgt. Da die Konstruktion ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, eignet sich dieses einreihige Bauteil vor allem für Anwendungen, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird oder ein geschlossenes Ölbad vorhanden ist.
Die Nadelhülse kommt vorrangig zum Einsatz, wenn im Gehäuse nur ein extrem schmaler radialer Einbauraum zur Verfügung steht. Durch die geringe Querschnittshöhe lässt sich die Lagerstelle direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle realisieren. Typische Einsatzbereiche umfassen kompakte Lagerungen mit vorwiegend radialer Krafteinleitung und begrenzter radialer Bauhöhe. Das Lager nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Bei der offenen Bauform ohne Dichtung gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper. Gleichzeitig verlangt diese Konstruktion eine saubere Einbauumgebung. Externe Abdichtungen wie Radial-Wellendichtringe sind vorzusehen, falls die Lagerstelle Schmutz oder Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Weil der Außenring keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Stirnseite oder angrenzende Gehäusekanäle. Die Härte und Oberflächengüte der Wellenlaufbahn müssen für die direkte Nadellagerung geeignet sein.
Mit einem Innendurchmesser von 16 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm und einer Gesamtbreite von 16 mm benötigt die Lagerung durch ihren dünnwandigen Querschnitt extrem wenig radialen Einbauraum im Gehäuse.
Dieses einreihige Nadellager in offener Ausführung mit durchgehender Bohrung besitzt einen integrierten Stahlblechkäfig. Er führt die zylindrischen Nadelrollen präzise und ermöglicht eine gleichmäßige Lastverteilung bei hohen radialen Kräften.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch den Stahlblechkäfig und den gewählten Schmierstoff, der auf die jeweiligen Betriebstemperaturen abgestimmt sein muss.
Ohne integrierte Dichtung bietet die offene Nadelhülse einen geringen Reibungswiderstand und erlaubt eine ungehinderte Durchströmung mit Öl oder Fett. Der Einsatz empfiehlt sich in geschützten Bauräumen oder in Verbindung mit externen Dichtelementen.
Das Schmierfett wird direkt bei der Montage eingebracht oder das Lager wird über axiale Schmierkanäle im Gehäuse versorgt. In ölgeschmierten Systemen fließt das Schmiermittel über die offenen Stirnseiten ungehindert an die Laufbahn.
Nein, Nadelhülsen dieser Bauart sind reine Radiallager. Sie nehmen ausschließlich Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Für zusätzliche axiale Lasten müssen in der Konstruktion separate Anlaufscheiben oder Axial-Wälzlager vorgesehen werden.