NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,37 € | 7,09 € |
| 50 | 0,75 € | 6,71 € |
| 150 | 1,11 € | 6,35 € |
| 250 | 1,49 € | 5,97 € |
Die Nadelhülse HK6012 von NKE Steyr bietet eine sehr kompakte Bauform mit den Maßen 60x68x12 mm zur Aufnahme hoher radialer Kräfte.
Mit der Nadelhülse HK6012 erhalten Konstrukteure und Instandhalter ein einreihiges Wälzlager, das wenig radialen Bauraum beansprucht. Das Lager verfügt über eine dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse aus gehärtetem Stahl. In Verbindung mit einem präzise geführten Nadelkranz überträgt die Bauart Radialkräfte direkt auf die gehärtete Welle. Durch den Verzicht auf einen massiven Innenring bleibt der benötigte Einbauraum auf ein Minimum begrenzt.
Typische Einsatzbereiche für dieses Nadellager finden sich in kompakten Konstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus. Überall dort, wo Wellen mit einem Durchmesser von 60 mm radial gelagert werden müssen und das Gehäuse nur 68 mm Außendurchmesser zulässt, spielt die Konstruktion ihre Vorzüge aus. Das Bauteil fungiert als reines Radiallager. Axiale Kräfte kann diese Bauart konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb eine separate axiale Führung der Welle vorzusehen ist.
Die Ausführung HK6012 besitzt keine Dichtung und keine Schmierbohrung. Schmierfett oder Schmieröl muss dem Wälzkörpersatz daher axial von den Stirnseiten her zugeführt werden. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand und erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Vor dem Einpressen sollten Maßhaltigkeit und Oberflächengüte der Gegenlaufbahn auf der Welle geprüft werden.
Als einreihiges Radiallager ohne Innenring rollt die Nadelhülse HK6012 direkt auf einer gehärteten Welle ab. Durch die dünnwandige Außenhülse benötigt das Wälzlager eine radiale Bauhöhe von lediglich 4 mm je Seite und ermöglicht platzsparende Lagerungskonzepte im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Hüllkreis- beziehungsweise Bohrungsdurchmesser von 60 mm auf, der dem Durchmesser der Welle entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 68 mm bei einer schmalen Baubreite von 12 mm. Anhand dieser Maße lässt sich der benötigte Gehäusesitz präzise abstimmen.
Die offene Bauart ermöglicht den freien Durchfluss von flüssigen Schmierstoffen wie Getriebeöl direkt durch den Nadelkranz. Um ein Austreten des Schmiermittels oder das Eindringen von Staub und Partikeln zu verhindern, müssen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe in das umgebende Gehäuse integriert werden.
Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln exakt parallel zueinander und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Dies reduziert die innere Reibung während der Drehbewegung und verhindert das Verkanten der Wälzkörper bei dynamischen radialen Belastungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich der Nadelhülse reicht von -20 bis +120 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffeigenschaften des Lagers und des Stahlblechkäfigs definiert. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein auf diese Betriebstemperaturen abgestimmter Schmierstoff erforderlich.
Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermittel von den offenen Stirnseiten aus in den Innenraum des Lagers. Bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen verteilt sich das Öl im Betrieb selbstständig, während bei einer Fettschmierung das Schmierfett bereits bei der Montage eingebracht werden sollte.
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