NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,31 € | 43,80 € |
| 30 | 4,62 € | 41,49 € |
Die Nadelhülse DL5520 von NADELLA bietet als vollnadeliges Wälzlager mit den Maßen 55x63x20 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit auf engem Bauraum.
Die Nadelhülse DL5520 von NADELLA ist ein einreihiges Radiallager ohne Käfig. Durch die vollnadelige Bestückung nutzt dieses Bauteil den vorhandenen Raum maximal für tragende Wälzkörper aus. Das Bauteil weist eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 63 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Konstruktionen mit geringer radialer Bauhöhe nutzen den dünnwandigen Außenring, der direkt in eine Gehäusebohrung eingepresst wird. Als offene Ausführung ohne Dichtung lässt sich das Lager unkompliziert in bestehende Öl- oder Fettkreisläufe einbinden.
Die Nadelhülse DL5520 nimmt vor allem hohe statische und dynamische Radialkräfte bei schwenkenden Bewegungen oder geringeren Drehzahlen auf. Da kein Käfig die Nadeln trennt, verteilt sich der Druck gleichmäßig über die maximale Anzahl an Wälzkörpern. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit hohen Radialbelastungen bei eng begrenztem Einbauraum. Für reine Axialkräfte eignet sich das Radiallager nicht. Voraussetzung für den direkten Lauf auf der Welle ist eine entsprechend gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche.
Dieses Modell besitzt keine Schmierbohrung und keine Dichtungen, wodurch Schmierstoff direkt axial zugeführt werden muss. Bei der Konstruktion empfiehlt sich daher der Einsatz externer Dichtelemente wie Wellendichtringe, um Schmutzeintrag zu verringern. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad. Das dünnwandige Gehäuse erhält seine endgültige Formstabilität erst durch das Einpressen in eine maßhaltige Aufnahmebohrung. Beim Einbau tragen passende Einpressdorne dazu bei, Verformungen oder Beschädigungen an der Hülse zu vermeiden.
Der Innendurchmesser beträgt 55 mm, der Außendurchmesser 63 mm und die Baubreite 20 mm. Aufgrund des dünnwandigen Außenrings benötigt das Bauteil lediglich eine geringe radiale Querschnittshöhe. Dadurch lassen sich tragfähige Lagerungen auch bei eng begrenzten Einbauverhältnissen realisieren.
Durch den Verzicht auf einen Käfig lässt sich die maximale Anzahl an Wälzkörpern auf dem Umfang anordnen. Vollnadelige Lager nehmen dadurch besonders hohe radiale Kräfte auf. Diese Bauart eignet sich vor allem für stoßartige Belastungen, oszillierende Bewegungen oder langsam drehende Wellen.
Für diese Nadelhülse ist ein Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Da das Lager weder über integrierte Kunststoffkäfige noch über temperaturkritische Elastomerdichtungen verfügt, bleibt der metallische Verbund innerhalb dieser Grenzen formstabil. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt in der Praxis maßgeblich von den thermischen Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs ab.
Da die Nadelhülse keine Schmierbohrung im Außenring aufweist, erfolgt die Zuführung von Fett oder Öl über die Stirnseiten. Das Lager lässt sich vor dem Einbau mit einem geeigneten Wälzlagerfett befüllen oder im Betrieb über angrenzende Maschinenteile mit Öl versorgen. Eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung dient der Reibungsminderung.
Das Lager ist offen gefertigt und verfügt ab Werk über keine Dichtlippen. Um das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder Partikeln in die Laufbahn zu verringern, sind externe Dichtelemente wie Radialwellendichtringe in der Gehäusekonstruktion vorzusehen. Eine externe Abdichtung schützt gleichzeitig vor Schmierstoffverlust während des Betriebs.
Nadelhülsen besitzen keinen eigenen Innenring, weshalb die Welle direkt als Lauffläche dient. Die Welle muss dafür gehärtet und feingeschliffen sein, um abrasiven Verschleiß der Nadeln zu verhindern. Ist eine Härtung der Welle konstruktiv nicht umsetzbar, lassen sich separate Innenringe als Zubehör auf der Welle montieren.
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