NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,16 € | 3,06 € |
| 100 | 0,33 € | 2,89 € |
| 250 | 0,48 € | 2,74 € |
| 500 | 0,64 € | 2,58 € |
Die Nadelhülse HK2020 FD von NTN bietet eine kompakte Lagerstelle für 20 mm Wellendurchmesser bei hoher radialer Tragfähigkeit auf engstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK2020 FD ist ein spanlos geformtes, dünnwandiges Wälzlager für Anwendungen mit geringem radialem Einbauraum. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 20 mm nimmt diese einreihige Ausführung erhebliche Radiallasten auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Da die Hülse direkt auf einer gehärteten Welle abrollen kann, entfällt ein separater Innenring, was Konstruktionen leicht und platzsparend hält.
Konstrukteure nutzen dieses Radiallager bevorzugt in kompakten Gehäusen und Vorrichtungen mit geringem Bauraum, in denen dickwandige Wälzlager keinen Platz finden. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung lässt sich das Bauteil unmittelbar in bestehende Öl- oder Fettschmierkreisläufe einbinden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Das Bauteil dient der Übertragung reiner Radialkräfte bei mittleren bis hohen Drehzahlen.
Dieses Modell verfügt über eine Schmierbohrung im Außenring. Wartungsteams führen dadurch Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Wälzkörperraum nach, ohne das Gehäuse zu demontieren. Da die Hülse ungekapselt konstruiert ist, benötigt die Umgebungskonstruktion externe Dichtelemente gegen Schmutzeintritt. Beim Einpressen in das aufnehmende Lagergehäuse sollte die Einpresskraft gleichmäßig über ein geeignetes Dornwerkzeug auf den Hülsenrand übertragen werden.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Baubreite von 20 mm. Durch die geringe Wandstärke beansprucht das Radiallager in der Gehäusebohrung nur 3 mm Wandhöhe pro Seite, wodurch Konstruktionen radialen Bauraum einsparen.
Über die Schmierbohrung im Außenmantel gelangt Schmierstoff aus dem Gehäusekanal direkt an die Nadeln und den Käfig. Dies erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb und trägt zur gleichmäßigen Schmierstoffverteilung im gesamten Kontaktbereich der Laufbahn bei.
In der Regel läuft dieses Wälzlager direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Kann die Welle fertigungsbedingt nicht als Laufbahn gehärtet werden, lässt sich die Hülse mit einem passenden, separat erhältlichen Innenring kombinieren.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Stahlblechkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine mechanische Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Anwender darauf achten, dass dessen Einsatzgrenzen ebenfalls diesem Bereich entsprechen.
Da das Lager werksseitig ohne eigene Dichtung ausgeführt ist, muss die umgebende Baugruppe vor Staub und Feuchtigkeit geschützt werden. In der Praxis übernehmen externe Radial-Wellendichtringe, Gehäusedeckel oder Labyrinthspalte die Abdichtung der Lagerstelle nach außen.