ZEN
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Die zweireihige Nadelhülse HK2030 ZW von ZEN bietet bei 20 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eine besonders kompakte radiale Lagerung.
Die Nadelhülse HK2030 ZW von ZEN zeichnet sich durch einen spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus. Mit den Abmessungen von 20 mm Innen- und 26 mm Außendurchmesser bei einer Breite von 30 mm eignet sich dieses Wälzlager speziell für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das Bauteil dient der direkten Führung auf einer gehärteten Welle ohne separaten Innenring. Konstrukteure nutzen diese platzsparende Nadellager-Bauart in vielfältigen Industrieanwendungen, um radiale Kräfte auf engstem Raum aufzunehmen.
Diese zweireihige Nadelhülse kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Einbauraum bewältigt werden müssen. Da das Lager eine Breite von 30 mm aufweist, verteilt sich der Anpressdruck über zwei Nadelkränze gleichmäßig auf die Welle. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in Hebelmechanismen, bei denen kein Platz für dickwandige Rollenlager vorhanden ist. Wichtig ist eine ausreichend gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet eine zweireihige Nadelbestückung innerhalb der Hülse. Durch die verdoppelte Nadelreihenanzahl gegenüber einfachen Hülsen gleicher Bohrung nimmt das Lager höhere radiale Tragkräfte auf. Konstruktiv ist eine maßhaltige Gehäusebohrung vorzusehen, da der dünnwandige Außenring erst durch das Einpressen seine zylindrische Form erhält. Da die Ausführung offen gestaltet ist, sollte das Schmiermittel passend zur Umgebung gewählt und vor Verunreinigungen geschützt werden.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Durch den geringen radialen Querschnitt eignet sich das Lager für kompakte Bauräume, in denen herkömmliche Wälzlager zu viel Platz beanspruchen würden.
Das Kürzel ZW steht für eine zweireihige Ausführung des Lagers. Gegenüber einreihigen Nadelhülsen verfügt dieses Modell über zwei nebeneinanderliegende Nadelkränze. Dies ermöglicht eine breitere Lastverteilung entlang der Welle und unterstützt die Aufnahme höherer radialer Kräfte bei identischem Hüllkreisdurchmesser.
In der Regel läuft dieses Wälzlager direkt auf der Welle, wodurch zusätzlicher Bauraum eingespart wird. Voraussetzung hierfür ist, dass die Oberfläche der Welle als gehärtete und feingeschliffene Laufbahn ausgeführt ist. Falls eine Härtung der Welle nicht möglich ist, kann ein passender Innenring ergänzt werden.
Die Montage erfolgt durch Einpressen in die Gehäusebohrung mittels eines geeigneten Einpressdorns. Durch den festen Presssitz im Gehäuse erhält die dünnwandige Hülse erst ihre exakte Rundheit und Maßgenauigkeit. Ein zusätzliches axiales Sichern ist meist nicht erforderlich, da die Hülse durch den Sitz fixiert bleibt.
Die Schmierung erfolgt je nach Einsatzfall mit Schmierfett oder Schmieröl. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, ist das Schmiermittel vor dem ersten Anlauf einzubringen und bei Bedarf über externe Schmierkanäle nachzuführen. Eine wirksame externe Abdichtung verhindert das Austreten von Schmierstoff sowie das Eindringen von Schmutz.
Dieses Lager nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Axialkräfte können durch die zylindrischen Nadelrollen konstruktionsbedingt nicht übertragen werden. Treten in der Lagerstelle axiale Führungskräfte auf, müssen diese durch separate Axiallager, Anlaufscheiben oder entsprechende Gehäuseanschläge abgefangen werden.
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