NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,22 € | 4,22 € |
| 50 | 0,44 € | 4,00 € |
| 150 | 0,66 € | 3,78 € |
| 250 | 0,88 € | 3,56 € |
Die Nadelhülse HK2030 ZWD von NTN bietet als zweireihiges Nadellager mit 20 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite hohe radiale Tragfähigkeit auf engem Bauraum.
Die Nadelhülse HK2030 ZWD von NTN ist ein kompaktes, zweireihiges Wälzlager für Anwendungen mit geringem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 30 mm nimmt die offene Hülse radiale Kräfte auf. Sie läuft im Regelfall direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch eine separate Innenring-Konstruktion entfällt. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und ermöglicht einen Einsatztemperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius. Für Werkstätten, Serienbeschaffung und Konstruktion bietet dieses Bauteil eine schlanke Lagerlösung.
Die Nadelhülse HK2030 ZWD kommt bevorzugt in mechanischen Antrieben, Getrieben und Hebelmechaniken zum Einsatz, bei denen Gehäusebohrungen wenig Platz bieten, aber radiale Lasten wirken. Durch die zweireihige Ausführung verteilt sich der Lastangriff über eine breitere Auflagefläche als bei einreihigen Varianten. Weil die Hülse spanlos geformt und dünnwandig ist, lässt sie sich platzsparend in Gehäuse einpressen. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp daher dort, wo Wellen gelagert werden müssen, ohne das äußere Gehäusevolumen unnötig zu vergrößern.
Die integrierte Schmierbohrung der Nadelhülse HK2030 ZWD erleichtert die Nachschmierung direkt über das Gehäuse im laufenden Betrieb. Da dieses Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangt Schmiermittel rasch an die Kontaktzonen zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Gleichzeitig verlangt die offene Bauform ein sauberes Umfeld oder externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern. Bei der Wellengestaltung sind ausreichende Härte und Oberflächengüte erforderlich, da die Welle als unmittelbare innere Lauffläche der Nadeln dient.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Breite von 30 mm. Durch den dünnwandigen Außenring beansprucht die Hülse geringen radialen Einbauraum. Sie eignet sich für Wellen mit 20 mm Nenndurchmesser, sofern diese gehärtet und als direkte Wälzkörperlaufbahn geschliffen sind.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +140 Grad Celsius. Bestimmend für diese Spanne ist der Stahlblechkäfig in Verbindung mit der offenen Bauform ohne Elastomerdichtungen. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur ist das gewählte Schmiermittel zu berücksichtigen, da Fette und Öle eigene thermische Grenzen aufweisen.
Über die Schmierbohrung im Außenmantel gelangt Schmierstoff von außen gezielt zwischen die beiden Nadelreihen. Das vereinfacht die regelmäßige Wartung in geschlossenen Getrieben oder Maschinengehäusen, ohne dass eine Demontage nötig ist. Über Kanäle im Gehäuse fließt frisches Schmiermittel direkt an die Wälzkörper.
Die Ausführung ohne Dichtung reduziert Reibung und Erwärmung im Betrieb. Zudem erlaubt die offene Konstruktion den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen in Ölkreisläufen. Befindet sich die Lagerstelle in einer staubigen oder feuchten Umgebung, empfehlen sich zum Schutz der Laufbahnen separate Gehäusedichtungen oder Wellendichtringe.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die Nadeln geordnet im Außenring, was auch das Einpressen der Hülse erleichtert. Das Material zeigt sich beständig gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen und mechanischen Einwirkungen. Durch die Käfigführung behalten die Wälzkörper ihre Position auch bei wechselnden Drehzahlen bei.
Die zweireihige Ausführung bietet durch zwei nebeneinanderliegende Nadelreihen eine breitere tragende Fläche als ein einreihiges Lager. Dadurch verteilen sich Radialkräfte gleichmäßig über die gesamte Baubreite von 30 mm. Diese Bauform bietet sich an, wenn einreihige Nadelhülsen für die auftretenden Kräfte nicht genügen.