NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,54 € | 10,22 € |
| 50 | 1,07 € | 9,69 € |
| 100 | 1,62 € | 9,14 € |
Die Nadelhülse HK6020 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei minimalem Bauraum mit den Abmessungen 60x68x20 mm.
Die Nadelhülse HK6020 fungiert als dünnwandiges Wälzlager für Konstruktionen mit sehr geringem radialem Einbauraum. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 20 mm nimmt diese einreihige Ausführung radiale Kräfte auf. NKE Steyr stattet das Bauteil mit einem geführten Stahlblechkäfig aus. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Lauf der Nadelrollen auf einer gehärteten Welle, wodurch die Lagerstelle kompakt bleibt.
Dieser Lagertyp kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, die ausschließlich radiale Kräfte aufnehmen und eine sehr niedrige Querschnittshöhe voraussetzen. Da die Hülse bauartbedingt keine Axialkräfte führt, fungiert sie im Gesamtaufbau üblicherweise als Loslager. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Gehäusebohrung nicht für dickwandige Massivringe ausgelegt ist und ein geringes Gesamtgewicht gefordert wird.
Das Modell HK6020 ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung im Außenmantel ausgeführt. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt daher über eine externe Abdichtung der Baugruppe. Schmierfett oder Schmieröl wird stirnseitig über den Gehäuseraum zugeführt. Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Als Gegenlaufbahn dient direkt die Welle, deren Oberfläche für den Wälzkörperkontakt ausgelegt sein sollte.
Mit 60 mm Innendurchmesser, 68 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager sehr wenig radialen Einbauraum. Durch die dünnwandige Ausführung lässt sich die Lagerung direkt in Gehäusebohrungen integrieren, sofern die Welle als gehärtete Gegenlaufbahn dient.
Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadelrollen und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies reduziert die Reibung zwischen den Wälzkörpern und begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite bei radialer Beanspruchung.
Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt Schmierstoff nicht über den Außenmantel in das Lager. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt stirnseitig über den umgebenden Gehäuseraum. Eine externe Gehäusedichtung trägt dazu bei, Schmierstoffverluste und das Eindringen von Schmutz zu vermeiden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleibt das Zusammenspiel aus Nadelkranz und Stahlblechkäfig formstabil. Das verwendete Schmiermittel sollte stets auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Nein, diese Nadelhülse ist ausschließlich für Radiallasten konstruiert. Sie bietet keine Führung gegen axiale Verschiebung. Treten in der Konstruktion axiale Kräfte auf, sind diese über zusätzliche Bauteile wie Anlaufscheiben oder separate Axiallager abzufangen.
Da die Hülse keinen Innenring besitzt, rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle ab. Der Wellenzapfen dient als innere Laufbahn und muss für den Wälzkörperkontakt gehärtet und feinbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken.
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