NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 12,06 € |
| 25 | 1,27 € | 11,42 € |
| 50 | 1,90 € | 10,79 € |
Die Nadelhülse HMK3020 von NTN bietet mit den Maßen 30x40x20 mm eine kompakte Lagerung für hohe Radialkräfte bei geringem Einbauraum.
Die Nadelhülse HMK3020 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NTN Nadellager. Die Bauform zeichnet sich durch einen spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus, der direkt in die Gehäusebohrung eingepresst wird. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 20 mm beansprucht dieses Wälzlager radial kaum Platz. Ein integrierter Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadelrollen präzise und ermöglicht einen zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter wählen die Nadelhülse HMK3020 bevorzugt für Einbaustellen, an denen herkömmliche Wälzlager aufgrund des Durchmessers keinen Platz finden. Als reines Radiallager nimmt die Hülse Querkräfte im Gehäuse auf. Typische Einsatzorte sind Getriebegehäuse, Umlenkrollen, Hebelmechanismen sowie Zwischenwellen im allgemeinen Maschinenbau. Die offene Bauform kommt vor allem in geschützten Lagerstellen zum Tragen, die bereits in ein umgebendes System wie ein geschlossenes Ölbad oder ein separat abgedichtetes Gehäuse integriert sind.
Die Nadelhülse HMK3020 besitzt ab Werk keine eigene Dichtung und keine Schmierbohrung. Schmierstoffe gelangen daher über die Stirnseiten des Lagers an die Rollkörper. Die Schmierung wird üblicherweise über den Gehäuseraum gesichert oder über externe Wellendichtringe geschützt. Da Nadelhülsen oft ohne separaten Innenring direkt auf der Welle abrollen, dient die gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche als innere Laufbahn für die einreihig geführten Nadeln.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Baubreite von 20 mm auf. Durch den dünnwandigen Außenring beträgt die radiale Querschnittshöhe lediglich 5 mm. Das spart wertvollen Bauraum im Gehäuse gegenüber herkömmlichen Rollenlagern.
Ein Innenring ist nicht zwingend erforderlich. Üblicherweise laufen die Nadeln direkt auf dem Zapfen der Welle. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete sowie fein bearbeitete Oberfläche der Welle. Ist eine entsprechende Wellenbearbeitung nicht möglich, lässt sich die Hülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die Hülse wird mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung gepresst. Durch den festen Presssitz hält der spanlos geformte Außenring im Gehäuse. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sicherungsringe oder Gehäuseschultern sind in der Regel nicht notwendig, was die Fertigung der Aufnahmebohrung vereinfacht.
Das Lager ist für eine Betriebstemperatur von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten der Außenring und der robuste Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung sollten Sie den gewählten Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abstimmen.
Da dieses Modell ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über die offenen Flanken. In geschlossenen Baugruppen geschieht dies oft über das vorhandene Getriebeöl oder durch eine gezielte Erstbefettung vor dem Einbau der Welle.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und verhindert deren gegenseitige Berührung. Dies sorgt für eine exakte Führung der Nadeln und vermindert die Reibungswärme im Betrieb. Gleichzeitig zeigt sich der Werkstoff unempfindlich gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen sowie kurzzeitigen Lastspitzen.