ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Kompakte Nadelhülse HK1214 -2RS mit den Abmessungen 12x16x14 mm und beidseitig schleifender Dichtung für platzsparende Radiallagerungen.
Die Nadelhülse HK1214 -2RS von ZEN zeichnet sich durch ihren dünnwandigen Außenring aus spanlos geformtem Stahlblech aus. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Breite von 14 mm benötigt dieses Wälzlager minimalen radialen Bauraum. Das einreihige Bauteil nimmt Radialkräfte auf und führt die Nadelrollen in einem Stahlblechkäfig. Da die Nadeln direkt auf der gehärteten Welle abrollen, entfällt ein separater Innenring.
Dieses Nadellager wird in Konstruktionen eingesetzt, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen mit geringem Einbauraum für rein radiale Belastungen. Durch die Bauform der Hülse läuft die Welle durch die Lagerstelle hindurch. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Die Hülse ist für radiale Beanspruchung ausgelegt, während axiale Kräfte durch separate Bauteile aufgenommen werden.
Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig hält sie das werksseitig eingebrachte Schmiermittel im Wälzkörperraum. Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, dient die werkseitige Fettfüllung dem Betrieb über die Einsatzdauer. Achten Sie bei der Montage auf das Einpressen mit einem passenden Dorn. Das dünnwandige Gehäuse erhält seine exakte Rundheit erst durch den festen Sitz in der Gehäusebohrung.
Die Nadelhülse misst 12 mm Innendurchmesser, 16 mm Außendurchmesser sowie 14 mm Baubreite. Durch die geringe radiale Querschnittshöhe von lediglich 2 mm ermöglicht die Hülse sehr kompakte Lagerungsanordnungen direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle.
Die Kennzeichnung 2RS steht für eine beidseitig angebrachte, schleifende Lippendichtung. Diese Dichtlippen liegen an der Welle an und schützen die Laufbahn vor Feuchtigkeit sowie festen Schmutzpartikeln. Zudem verhindern sie das Austreten des Schmierfetts aus dem Lagerinnenraum.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Rahmen wird maßgeblich durch das Material der schleifenden Dichtlippen und den verwendeten Schmierstoff bestimmt. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen können die Dichtelemente verhärten und ihre Schutzwirkung verlieren.
Nein, diese Variante ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und werkseitig mit Schmierfett befüllt. Die beidseitigen Schleifdichtungen halten das Schmiermittel im Lager. Eine Nachschmierung über das Gehäuse ist nicht vorgesehen, wodurch zusätzlicher Aufwand für Schmierkanäle in der Anschlusskonstruktion entfällt.
In dieser Nadelhülse führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Wälzkörper. Der Käfig hält die Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Nadelreihe bei radialer Beanspruchung.
Nadelhülsen werden mit einem passenden Einpressdorn in die aufnehmende Gehäusebohrung eingepresst. Schläge auf die Stirnseiten sind zu vermeiden, um den dünnwandigen Außenring nicht zu verformen. Erst durch die korrekte Passung im Gehäuse stellt sich das erforderliche Betriebsspiel der Lagerstelle ein.
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