NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 2,04 € |
| 100 | 0,21 € | 1,94 € |
| 250 | 0,33 € | 1,82 € |
| 500 | 0,43 € | 1,72 € |
Kompakte Nadelhülse HK1410 von NKE Steyr mit den Maßen 14x20x10 mm für radial hoch belastete Lagerungen auf engstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK1410 ist ein einreihiges Wälzlager, das sich durch eine extrem niedrige radiale Bauhöhe auszeichnet. Dieses Bauteil kommt bevorzugt dann zum Einsatz, wenn die Gehäusebohrung nicht als direkte Laufbahn für Nadelkränze dienen kann, der Bauraum jedoch keine massiven Ringe erlaubt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt das Lager die zylindrischen Wälzkörper achsparallel und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Diese Bauform nimmt hohe Radialkräfte auf kleinstem Bauraum auf und dient als reines Radiallager der Abstützung von Kräften quer zur Wellenachse. Da die Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle abrollen, spart das Lager im Vergleich zu herkömmlichen Wälzlagern wertvollen radialen Bauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in kompakten Nebenaggregaten.
Mangels integrierter Dichtung und ohne Schmierbohrung im spanlos geformten Außenring erfolgt die Schmierstoffzufuhr axial über die offenen Stirnseiten. Externe Gehäusedichtungen halten Verunreinigungen fern und unterstützen den Verbleib von Schmieröl oder Fett im Lagerraum. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad, wobei der feste Sitz durch maßhaltiges Einpressen in die Gehäusebohrung erzielt wird.
Kennzeichnend ist der spanlos geformte, dünnwandige Außenring aus Stahlblech in Kombination mit einem einreihigen Nadelkranz. Die Konstruktion ermöglicht eine minimale Querschnittshöhe bei hoher radialer Tragfähigkeit. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die Nadeln direkt auf der Welle, was radialen Bauraum einspart.
Die Maße betragen 14 mm Innendurchmesser (Hüllkreis), 20 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Diese Werte bestimmen den benötigten Wellendurchmesser sowie die Gehäusebohrung für den vorgesehenen Presssitz in der Konstruktion.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel muss passend auf diesen Temperaturbereich abgestimmt werden.
Er führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch berühren sich die Wälzkörper nicht gegenseitig, was Reibungsverluste minimiert und eine gleichmäßige Lastverteilung im Nadelkranz begünstigt.
Ohne Schmierbohrung im Außenring wird Schmierstoff über die offenen Stirnseiten zugeführt, beispielsweise durch Umlaufschmierung, ein Ölbad oder intervallweises Fetten. Das Schmiermittel gelangt so direkt an den Nadelkranz und die Laufbahn.
Ohne integrierte Dichtelemente fallen die Reibungsverluste minimal aus, was den freien Schmiermitteldurchfluss in geschlossenen Getrieberäumen erleichtert. Bei schmutzgefährdeten Konstruktionen schützen externe Radialwellendichtringe an den Gehäusewänden vor Schmutzeintritt.
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